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Gibt es gute Menschen? Es gibt sie!
Die Salzburger Malteser erhielten den Auftrag mit dem RK einen SAN Einsatz am "Salzburg Ring" durchzuführen. Die Informationen waren spärlich! - "Ein Tag für behinderte Kinder auf der Rennstrecke!?!"
Wir, zwölf Malteser, begaben uns ab 7 Uhr auf den Salzburg Ring. Reges Leben herrschte dort. Feuerwehren, Gendarmerie mit Autos, Motorrädern sowie einer Hundestaffel, Polizei, eine Menge von prächtigen Oldtimer Autos, das RK mit X Rettungsautos und 3 wunderbaren Zelten, etc., etc.. Alle waren bemüht, Sensationen für ihre heutigen kleinen Gäste aufzubauen. Ein großes Zelt für die Organisation stand da, mit vielen freundlichen Leuten, die diesen Tag ihren ganz speziellen Gästen angenehm machen wollten.

Formel-1 Stimmung für behinderte Kinder am Salzburgring.
Irgendwo hörte man im Hintergrund Motorgeheule und man ahnte, daß echte Rennwägen sich auf die Strecke zum Aufwärmen begaben. Ab 8 Uhr kamen mit großen und kleineren Bussen ca. 300 behinderte Kinder aus dem Land und der Stadt Salzburg mit ihren Begleitern.
Es war ein faszinierender Tag, fast unglaublich - echte Formel 1 Rennfahrer haben sich zur Verfügung gestellt, um mit den Kindern in ihren Boliden eine Runde am Salzburg Ring zu drehen. Es war einzigartig organisiert.

In den Boxen: Wirklichkeitsnahe Erklärungen für die Gäste.
RK Leute oder Malteser hievten die Kinder in die Rennautos und zurrten sie fest. - Ich würde jeden, der das hier liest wünschen, die glücklichen, die seligen Blicke der Kinder gesehen und empfunden zu haben. - Ein Traum schien für viele Kinder in Erfüllung gegangen zu sein!
Den ganzen Tag durften die Kinder mit der Feuerwehr fahren, mit dem Schlauch spritzen etc., etc. Sie konnten mit dem Gendarmerie Motorrad mitfahren, das Blaulicht und das Folgehorn einschalten. Sie hatten die Gelegenheit, die Einsatzhunde zu streicheln. Die Polizei hatte eine Gocart Strecke vorbereitet und die Kinder, die in der Lage waren, durften Rennen fahren. Es war berührend zu sehen, wie einer der Polizisten erfaßt hatte, daß ein kleines 7-jähriges Männlein voll Sehnsucht aus seinem winzigen Rollstuhl das Gocart Rennen beobachtete. Kurz entschlossen schnappte der Polizist den kleinen Rollstuhl und flüsterte dem kleinen Buben zu: "Du wirst sehen - wir gewinnen!" Behend aber blitzartig schob er den Rollstuhl zwischen den Gocart Fahrern und siehe da - es gab einen Sieger - es war der kleine Rollstuhl Fahrer! Seine kleinen Arme hob er in die Höhe und rief: "Ich bin ein Sieger - ich bin der Sieger!" Ich gestehe - ich ließ meinen Tränen freien Lauf.

Betreute und Malteser freuen sich über diesen Renn-Nachmittag
Ja und nun fragt man sich - wer hat so viel Glück für so viele behinderte Kinder ermöglicht? Es gibt diesen guten Menschen. Er heißt Ing. Walter Novotny und ist ein Unternehmer in Salzburg. Er hatte einen runden Geburtstag - wollte kein herkömmliches Fest zu diesem Anlaß und hatte die Idee, behinderten Kindern diesen Tag am Salzburg Ring zu schenken. Er habe so viel Gutes im Leben bekommen, sagte er mir - er wolle etwas davon weitergeben.
Wir waren alle sehr beeindruckt nach diesem Tag und dankbar, daß wir diesen Dienst machen durften - wir danken diesem guten Menschen - vergelten kann es ihm nur unser Herrgott.

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