Malteser Kreuz

Romreise 2002 des AIDS-Dienstes der Malteser

Die vorjährige Reise des ADM konnte auf Grund der eigenen Kapazität, wohl aber aus der Sorge um die mangelnde Erfahrung für eine Reiseorganisation größeren Stils, nur eine kleine Gruppe nach Rom bringen. Nach der Rückkehr entstand auch unter anderen Betreuten die Nachfrage nach einer neuerlichen Reise.

So wurde Anfang des Jahres mit der Planung begonnen und bald schon waren wir 24 Personen und starteten schließlich am Abend des 4. März für eine Woche mit 10 Betreuten und 11 Betreuern. Für manche unserer Schützlinge nicht nur die erste Romreise, sondern auch die erste intensivere Kontaktnahme mit der Kirche.

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Wiens Erzbischof, Kardinal               Der Besuch des Kardinals freut
Christoph Schönborn,                       Betreute und Betreuer.
kommt auf den Bahnhof.

Schon zu Beginn: Kardinal Schönborn machte es sich zum persönlichen Anliegen unserer Gruppe am Wiener Südbahnhof den Reisesegen zu erteilen und nahm mit jedem Kontakt auf. Solche Kontakte sind gerade für psychisch Belastete von großer persönlicher Bedeutung.
Unser Fürstgroßprior Frá Wilhelm Liechtenstein, Vertreter des Ordens und Freunde waren zur Verabschiedung gekommen.

In Rom angekommen, sorgten unsere vorjährige Pension, aber auch die Trattoria in bewährter Weise für einen reibungslosen Ablauf. Am 3. Tag fanden wir dann im Restaurant auch ein Bild mit einem Malteserkreuz vor! Ein Empfang in der Botschaft beim Hl. Stuhl bei Botschafter Greinert gab Gelegenheit das offizielle Österreich in besonders herzlicher und persönlich gehaltener Atmosphäre im Ausland zu erfahren.

Der Mittwoch, von jedem Rompilger für die große Papstaudienz reserviert, führte uns, nachdem wir von der Erkrankung und Absage des Hl. Vaters erfuhren, in die Engelsburg. Dafür hatten wir am Sonntag beim Angelus am Petersplatz Gelegenheit unter den vielen Pilgergruppen die Weltkirche zu erleben.

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Höhepunkt auch dieses Rombesuches:
Das Photo am Petersplatz.

Nicht nur auf die Kirchen, sondern auch auf die Folge geschichtlicher Epochen und baulicher Entwicklungen war das Augenmerk gerichtet. Dank der vorzüglich vorbereiteten Führung eines ADM-Mitarbeiters wurde so manches von den überwältigenden Eindrücken verständlich gemacht.

Der Bogen spannte sich u.a. vom antiken Mithrasheiligtum in S. Clemente zur römischen Prachtentfaltung der Hadriansvilla in Tivoli, den frühchristlichen Katakomben, der Basilika mit antiken Bauelementen in S.Maria in Trastevere, dem Lateran und schließlich bis in die Neuzeit. Natürlich durften die sixtinische Kapelle und der Vatican im Besonderen nicht fehlen. Fr. Laurentius von S. Anselmo, wo wir eines Abends auch sehr beeindruckt dem Chorgebet beiwohnten, war in vielen Abschnitten unser geistlicher Betreuer und konnte zahlreiche Gespräche führen.

Am Donnerstag waren wir Gäste des Großmagisteriums des SMRO in der Via Condotti. Mit besonderer Herzlichkeit empfing uns Fra Cari Paar und brachte uns die Geschichte des Ordens und des Hauses näher. S.H.u.E. Großmeister Fra Andrew Bertie begrüßte uns mit seiner so aufrichtigen Liebenswürdigkeit und zeigte großes Interesse an der Arbeit des ADM.
Tief beeindruckt und dankbar für den guten Verlauf kehrten wir wieder nach Wien - auf dem Boden der Wirklichkeit - zurück.

  •  L. Chizzola

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Letztes Update dieser Seite: Freitag, 13. Juni 2003 um 17:45:28 Uhr
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