Malteser Kreuz

Daimler-Chrysler spendet zwei hochwertige Spezialfahrzeuge

"Licht ins Dunkel" ist die größte Hilfsaktion für psychisch, physisch und materiell benachteiligte Menschen, insbesondere für Kinder in Österreich.

Seit dem Start am 24. Dezember 1973 haben Millionen Österreicherinnen und Österreicher gemeinsam mit Organisationen, Institutionen, Vereinen, Firmen, Klubs, Schulen, Pfarreien und Einzelinitiativen über 90 Millionen Euro (rund 1,2 Milliarden öS) gespendet.
Jährlich werden rund 250 Projekte in den Bereichen medizinische Betreuung und Therapie, Bildung und Ausbildung, sowie Wohnen und Integration finanziert. Der Soforthilfefonds unterstützt rasch und unbürokratisch etwa 4.500 Menschen, die plötzlich in Not geraten sind.

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Übergabe in Innsbruck: Matthias Kleinert und
Großkomtur Frá Ludwig Hoffmann-Rumerstein
im Kreis dankbarer Malteser.

Zu Gunsten dieser zutiefst humanitären Aktion veranstaltete die Daimler-Chrysler AG am 11. Dezember 2000 im großen Saal des Mozarteums in Salzburg eine große Benefizgala. Das Ensemble der Ludwigsburger Festspiele unter Dirigent Prof. Wolfgang Gönnenwein bot vor ausverkauften Haus Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart.

Nach dem Konzert übergab der Vorsitzende des Vorstandes der Daimler-Chrysler AG Jürgen Schremp dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel symbolisch Schlüssel für zwei Behindertenfahrzeuge übergab, die von Licht ins Dunkel an den Malteser Hospitaldienst Austria weitergeben werden sollten.

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Die symbolische Schlüsselübergabe
nach der Benefizgala.

Die beiden DB Sprinter wurden für den Bedarf der Malteser speziell adaptiert und mit allen Einrichtungen für komfortablen und sicheren Transport von Behinderten in Rollstühlen und auf Sitzen versehen. Komfortable Rampen zum Befahren der Ladefläche, Klimaanlage und Zusatzheizung sind ebenso eingebaut wie besonders sichere Verankerungsmöglichkeiten für Sitze und Rollstühle.
Beide Sprinter wurden, um im Katastrophenfall auch als Einsatzfahrzeuge genutzt werden zu können, auch mit der notwendigen Erste Hilfe Ausrüstung, sowie Blaulicht und Funkgeräten ausgestattet. Sie repräsentieren einen Wert von rund 145.000 Euro (2,0 Millionen öS) und entsprechen dem modernsten Standard von Einsatzfahrzeugen für schwierige Bedingungen.

Matthias Kleinert, Mitglied des Direktoriums von Daimler-Chrysler betonte bei der Übergabe der Fahrzeuge am 21. Oktober 2001 in Innsbruck und am 17. Jänner 2002 in Graz die soziale und humanitäre Verantwortung eines weltweit tätigen Großkonzerns, dem es nicht nur um wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch um den Dienst an den Menschen gehen müsse.
Dieser Dienst an den Menschen stehe auch in engen Zusammenhang mit dem Glauben an das Gute, und dem fühle sich der Daimler-Chrysler Konzern in besonderem Maße verpflichtet, sagte der "Außenminister" des Konzerns.

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Der Kommandant dankt auch im Namen
der Betreuten, denen mit diesem Fahrzeug
geholfen werden kann.

Der Malteser Hospitaldienst Austria ist das  größte Hilfswerk des Souveränen Malteser Ritter Ordens in Österreich. Rund 1.000 ausschließlich ehrenamtliche und unbezahlte Mitglieder leisten jährlich rund 110.000 Dienststunden bei der Behindertenbetreuung, im Sanitätsdienst und in der Katastrophenhilfe.
In Innsbruck sind es rund 150 Mitglieder, in Graz rund 100 Damen und Herren, die aus der Behindertenbetreuung aus  Sanitäts- und Katatstropheneinsätzen ihrer Städte nicht mehr wegzudenken sind. Und das betonte auch der Grazer Bürgermeister Alfred Stingl bei der Fahrzeugübergabe: Die ehrenamtliche Tätigkeit sei gar nicht hoch genug einzuschätzen, allein mit professionellen Kräften könnten viele Aufgaben heute gar nicht mehr wahrgenommen werden.

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Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark,
mit Matthias Kleinert bei der Übergabe des von Daimler-Chrysler
gespendeten Behindertenfahrzeugs in Graz.

Und Landeshauptmann Waltraud Klasnic unterstrich besonders die Verbindung zwischen der ehrenamtlichen Tätigkeit aus dem Glauben heraus, die die Menschlichkeit der Hilfeleistung über das alltägliche hinaushebe. Und sie wies auch darauf hin, wie wichtig für die Steiermark das Zusammenwirken mit einem großen Konzern wie Daimler-Chrysler sei, und man das Zeichen der großzügigen Unterstützung der steirischen Malteser durch den Konzern wohl auch als Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Land und Daimler-Chrysler sehe.

Mercedes Benz Österreich Direktor Komm.Rat Peter Leissing wies bei beiden Fahrzeugübergaben auf die vielen Fahrzeuge im Rettungsdienst, auch bei den Maltesern hin, die von seiner Gesellschaft erzeugt und vertrieben werden. Mercedes Stern und Malteser Kreuz würden gut zusammenpassen, sagte Leissing.

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Bürgermeister Alfred Stingl, Rezeptor Franz Harnoncourt-Unverzagt,
Apostolischer Protonotar Leopold Städtler, Botschafter Günther Granser.

Der Großkomtur des Souveränen Malteser Ritterordens und Stellvertreter des Großmeisters, Frá Ludwig Hoffmann von Rumerstein, selbst früher Bereichsleiter des MHDA in Tirol und später Vizekommandant des MHDA ließ es sich nicht nehmen, der Übergabefeier in Tirol trotz seines vollen Terminkalenders persönlich beizuwohnen. Der Kommandant des Malteser Hospitaldienstes Karl Ernst Blanckenstein ging in seinen Dankesworten  darauf ein, daß der MHDA ohne die Hilfe großzügiger Gönner, wie der Daimler-Chrysler AG seinen Aufgaben der "Fürsorge für die Armen" getreu dem Motto des Ordens nicht nachkommen könnte.

In Tirol und in der Steiermark wurden die Fahrzeuge nach einem kurzen Segensgebet an die Bereichsleiter des MHDA übergeben. Die "Retterwerk AG" in Tirol und die "Konrad Wittwar GesmbH" in Graz als die örtlichen Mercedes Vertretungen konnten stolz die neuen Behindertenfahrzeuge der Öffentlichkeit präsentieren.

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Letztes Update dieser Seite: Freitag, 13. Juni 2003 um 17:39:09 Uhr
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