Malteser Kreuz

"Spiritualität und Solidarität" - Aufnahme in der Malteser Hospitaldienst

Am 2. März 2002 wurden in einem, vom neuen Wiener Weihbischof P. Ludwig Schwarz SDB zelebrierten feierlichen Gottesdienst zehn neue Mitglieder im Bereich Wien in den Malteser Hospitaldienst aufgenommen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Malteser Kirche in der Kärntnerstraße wurde eine überaus feierliche Eucharistiefeier im Beisein zahlreicher Ordensangehöriger und Mitglieder der Familien sowie Freunden der Aufzunehmenden und Mitgliedern des MHDA gefeiert.

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Kandidaten während der HL. Messe              Nach dem Versprechen an den Fürstgroßprior
in der Malteserkirche.                                             der Segen des  Weihbischofs.           

Bischof Schwarz verwies in seiner Predigt darauf, daß diese Aufnahme junger Menschen in den Malteser Hospitaldienst für uns eine Verpflichtung sei, Gott zu danken, daß er immer wieder Menschen zu einem sozialen Dienst bewegt und ihnen geistlichen Halt in der Ordensgemeinschaft gibt, deren Charisma überzeugend und gewinnend sei.

Die jungen Menschen wüßten sich von Gott berufen, um ihr Leben auf zwei tragende Säulen aufzubauen: Spiritualität sei das erste Fundament, von dem ihr Dienst getragen und bestimmt sei.

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Abschluß von zwölf langen Ausbildungs-
und Prüfungsmonaten.

Und zu den Aufzunehmenden gewendet sagte Bischof Schwarz:
"Ihr Dienst baut sich auf dem Glauben der katholischen Kirche auf. Die Sakramente der Taufe und der Firmung sind dabei von entscheidender Bedeutung: Hier werden wir zu Kindern Gottes, zu Streitern Gottes, um unseren Glauben zu leben, zu verteidigen und zu bekennen. Diese beiden Sakramente prägen unserer Seele ein unauslöschliches Merkmal ein.

Diesen Glauben leben und nähren wir durch Gebet, die Sakramente und die innige Liebe zur Kirche ("ubi Petrus, ibi Ecclesia") sowie die Verehrung der Gottesmutter Maria" fuhr Bischof Schwarz fort.

Die zweite Säule sei die Solidarität,  der Dienst am Nächsten. Der Geist des Souveränen Malteser-Ritterordens verlangt, dass man gegen das achtfache Elend dieser Welt ankämpft:

 - Krankheit und Verlassenheit
 - Heimatlosigkeit und Hunger
 - Lieblosigkeit und Schuld
 - Gleichgültigkeit und Unglaube

Und Bischof Schwarz schloß seine Predigt mit zwei Zitaten Jesu: "Seht, ich unter euch wie einer der dient" und  "Ich bin nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen".

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Weihbischof Ludwig Schwarz SDB und
Kommandant Karl Ernst Blankenstein -
Schulkollegen.

Dann gaben die zehn Aufnahmekandidaten und ein Mitglied aus Tirol, das beim letzten Termin in Abwesenheit aufgenommen worden war, vor dem Fürstgroßprior ihr Versprechen ab: "Ich verspreche, im Geiste des Ordens gegen das achtfache Elend zu kämpfen".

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Ein "Nachwuchsmalteser" wird
dem Bischof vorgestellt.

Es folgte der persönlichen Segen für jedes Neumitglied durch den Bischof und der Begrüßung durch die Mitglieder des Kommandos. Nach der Hl. Messe lud der Fürstgroßprior zu einem Empfang in die Amtsräume des Großpriorats.

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Letztes Update dieser Seite: Freitag, 13. Juni 2003 um 17:39:35 Uhr
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