Malteser Kreuz

Fünf unbeschwerte Tage im Böhmerwald

Dichtes Besichtigungsprogramm im Drei-Länder-Eck Österreich-Deutschland-Tschechien

In den Böhmerwald führte der heurige Fünf-Tages-Ausflug des MAKD von 2. bis 6. Juni 2010. Die 20 Betreuten und ihre 25 Betreuer genossen einen Ausflug mit vielen Höhepunkten: Die Hinreise führte unsere Gruppe über Melk, Grein, Linz und Rohrbach in die Gegend am Drei-Länder-Eck Österreichs mit Deutschland und Tschechien. In Schwarzenberg im Böhmerwald bewohnte unsere Gruppe das Hotel Bergkristall, benannt nach dem weltbekannten Roman von Adalbert Stifter, der im Böhmerwald zur Welt kam. Mit viel Engagement und Freude sorgte Familie Eisner hier für einen sehr angenehmen Aufenthalt.


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Viele lachende Gesichter bei der Reise des MAKD
ins Drei-Länder-Eck Österreich-Deutschland-Tschechien

Zu Fronleichnam feierten Betreute und Betreuende gemeinsam die Hl. Messe im Prämonstratenserstift Schlägl und besichtigten danach das Stift, berühmt für seine Bibliothek, seine prachtvollen Gemälde und nicht zuletzt das selbst gebraute Bier, das zu den besten Österreichs zählt. Im benachbarten Kerzenmuseum konnten wir die Herstellung von handgemachten Kerzen beobachten und auch Souvenirs erstehen. Zum Abschluss des Feiertages genossen die Reisenden ihr Abendessen in einem haubenausgezeichneten Restaurant in Schwarzenberg.
Das Glaswerk Joska in Bodenmais (Bayern) stand auf dem Programm des dritten Tages. Mit Unterstützung der dortigen Profis konnten unsere Betreuten selbst Glasvasen blasen, die sie dann auch mit nach Hause nehmen konnten.
Der vorletzte Tag führte den MAKD und seine Betreuten in die „Klangfabrik“ in Haslach. Im Rahmen einer interessanten und unterhaltsamen Führung konnten wir Instrumente und Musikanlagen aus 100 Jahren bestaunen – sowohl optisch wie auch akustisch. Auf der Rückreise nach Schwarzenberg statteten wir auch dem Kräutergarten von Klaffer noch einen Kurzbesuch ab. Spontan half eine Gruppe junger Feuerwehrmänner dabei, unsere Betreuten in ihren Rollstühlen den steilen Berg hinaufzuschieben.
Der Abschlusstag wurde mit einer Sonntagsmesse in Schwarzenberg eröffnet, danach folgte eine Führung durch das Heimatmuseum des Ortes. Letzte Station auf der Heimreise war dann – für das Mittagessen – das schöne altertümliche Freistadt.
Die Betreuten dankten für diese fünf abwechslungsreichen Tage mit freudestrahlenden Gesichtern und der Hoffnung, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Möglich gemacht haben diesen Ausflug nicht nur die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MAKD, sondern auch die großzügige Unterstützung durch Raiffeisen Ware Austria (RWA) und die Pfarr-Caritas Kaasgraben.

  •  Feri Thierry

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Letztes Update dieser Seite: Mittwoch, 1. Dezember 2010 um 22:17:10 Uhr
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