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… müssen mitdenken und mittun …
Kardinal Schönborn vor der Delegation Wien/Niederösterreich des SMRO zur Initiative "Apostelgeschichte 2010"
Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn – als Bailli Ehren- und Devotions-Großkreuz-Ritter selbst Mitglied des Ordens – hat am 12. Oktober den Delegationsabend der größten Delegation im Großpriorat von Österreich des SMRO besucht.
 Nach einer Hl. Messe in der Malteserkirche sprach Kardinal Christoph Schönborn beim Delegationsabend des SMRO in Wien über die Initiative „Apostelgeschichte 2010“
Zunächst zelebrierte er gemeinsam mit dem Ordensspiritual Abt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist in der Malteserkirche eine Hl. Messe für die Ordensmitglieder und ihre Angehörigen.
Christen sollen „auskunftsfähig“ sein über ihren Glauben
Danach gab er im St. Johanns Club einen Ausblick auf die bevorstehende dritte Session der Diözesanversammlung der Erzdiözese Wien „Apostelgeschichte 2010“. In seinem Statement betonte der Kardinal, das Ziel der Initiative „Apostelgeschichte 2010“ sei es, die Christen „auskunftsfähig“ über ihren Glauben zu machen und sie zum Gespräch über „Gott und die Welt“ mit den vielen suchenden oder andersgläubigen Menschen zu motivieren.
Aufruf zu missionarischem Elan
Es sei eine „missionarische Initiative“ in vollem Respekt vor der Freiheit und dem Gewissen der „Anderen“. Der Zufall wolle es, dass Papst Benedikt XVI. in seinem Schreiben zur Errichtung des neuen Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung am selben Tag die Christen zu „missionarischem Elan“ aufgerufen habe.
Alle Christen berufen
Als Leitgedanken für die Beratungen bei der kommenden Diözesanversammlung empfahl Kardinal Schönborn eine Grundidee des Zweiten Vatikanischen Konzils, nach der es „von entscheidender Bedeutung“ sei, „dass alle Christen durch Taufe und Firmung berufen sind, an der Sendung Christi teilzunehmen“. Kardinal Schönborn wörtlich: „Wenn das so ist, können wir uns nicht mehr zurücklehnen. Dann müssen wir mitdenken und mittun.“ Der scheidende Delegat Olivier Loudon bedankte sich abschließend bei Kardinal Schönborn für seinen Besuch in der Delegation und versicherte ihm das Mitwirken der Mitglieder des Malteser Ordens auf diesem Wege, dem Ordensauftrag der „tuitio fidei“ entsprechend.

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