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Unser Orden in Ungarn – Einst und heute!
Wann der Orden in Ungarn gegründet wurde ist leider nicht feststellbar. Ungarn gehörte wiederholt zum Großpriorat Böhmen und dem ehemaligen Großpriorat von Polen. Teilweise waren sie auch selbstständig. Der 34. Großmeister des Ordens Fra‘ Philibert de Naillac (1396 – 1421) war in seiner Regierungszeit auf Besuch in Ungarn.
Als die Türken Ungarn besetzten, haben sie die Ordensgüter an ungarische Gutsbesitzer zur Verwaltung übergeben. Als sie nach 300 Jahren abzogen haben diese sich geweigert, die Besitzungen zurückzugeben. Daher bestand lange Zeit eine gewisse Spannung zwischen dem Orden und Ungarn.

Das Palais des Ordens in Ungarn.
1925 hat der Orden den ersten Gesandten in Ungarn in Person des Grafen Karácsonyi ernannt. Dieser bemühte sich eine Assoziation zu gründen und wurde 1928 deren erster Präsident.
Seine Nachfolger waren der Reihe nach: Erzherzog Joseph bis 1945 Im Exil Baron A´por, Markgraf Hubert Pallavicini, Kristóf von Kállay und der jetzige Präsident ist György de O’sváth. Der Orden hat derzeit in Ungarn als einzigen Besitz das von Graf Karácsonyi im Jahr 1928 erworbene Palais in der Fortuna utca 10, im Burgviertel der Hauptstadt. (siehe Bild)
Da vor dem Krieg unsere Gesandtschaft leider nicht im Palais sondern in Pest war, waren größere Schwierigkeiten das Palais wieder zurückzubekommen. Mit Unterstützung der Assoziation ist es gelungen, das Palais zurückzubekommen. Anläßlich des Eucharistischen Kongresses 1936 war der 76. Großmeister Fra‘ Ludovico Chigi della Rovere Albani in Budapest.

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