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Spannender Besuch im neuen "Leopold Museum" im Museumsquartier
Die Altmitglieder des Hospitaldienstes waren am 16. November 2002 gemeinsam mit ihren Betreuten auf Spurensuche nach der überreichen Kunst von 1900 bis 1938 im neuen Leopold Museum, das sich auf 5 Ausstellungsebenen sehr professionell präsentiert.
Rund 16 Malteser Kunstfans, davon 4 Betreute sowie 6 Rollstuhlfahrer, hatten sich Mitte November im neuerbauten "Museum Leopold" eingefunden, um die bedeutendste Egon-Schiele-Sammlung, die Hauptwerke von Gustav Klimt und Oskar Kokoschka, kurzum die wichtigsten Arbeiten Österreichs zur Weltkunst - umgeben von faszinierenden Arbeiten der Künstler Richard Gerstl, Albin Egger-Lienz, Anton Kolig, Herbert Boeckl und Alfred Kubin - zu bestaunen und unter kundiger Führung "sehen" zu lernen.

Malteser und Betreute im MuseumsQuartier
Gerade für Behinderte ist es nicht immer leicht, Kunst auf Weltniveau aus aller nächster Nähe in all ihrer Farbenpracht und Gegensätzlichkeit zu sehen. Nebstbei: das von den Wiener Architekten Ortner & Ortner erbaute Museum wurde sehr behindertengerecht erbaut - geräumige Lifte verbinden alle insgesamt 5 Ausstellungsebenen.

Behindertengerechtes Museum erlaubte auch Rollstuhlfahrern des Besuch.
Um alle geladenen Kunstfreunde nicht zu überfordern, wurde die Führung auf die Kunst von 1900 bis zum Ende der Zwischenkriegszeit beschränkt.
Der Nachmittag fand im Café Leopold im Museum seinen Abschluß, wo das Erlebte bei Kaffee und Kuchen diskutiert werden konnte. Kurzum: Eine Erlebniswelt der bildenden Kunst. Altmitglieder und Freunde waren spürbar fasziniert.

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