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Grado-Sommerlager 2002 (2. - 7. September)
Die Idee zu einem Lager in Grado kam schon genau ein Jahr vor der Durchführung, nämlich ebenfalls bei einem Urlaub - in Isola, Slowenien. Diesen konnten wir aufgrund der herzlichen Einladung von Andreas Sethy in dieser gemütlichen Stadt an der Adria verbringen.
Als wir dann vor der slowenischen Küste eine Bootsfahrt machten und auf die gegenüberliegende italienische Küste blickten, kam uns, Anton Kühnelt-Leddihn und mir, der Gedanke auf der seit Jahrhunderten bekannten Badeinsel Grado im nächsten Jahr ein Lager zu organisieren. Daß ich seit nunmehr 20 Jahren fast jedes Jahr dort zu Pfingsten verweile, kam uns dabei zugute.

Grado aus der Luft.
Also leiteten wir alles in die Wege und eine liebe Kollegin besuchte in ihren Urlaub zu Ostern für uns dort gleich einige Hotels, um das geeignetste zu finden. Als wir dann im September unsere (4*!)Zimmer im Hotel Rialto bezogen und das erste Mahl zu uns nahmen, wußten wir, wie gut ihre Wahl gewesen war...
Aber im Vorfeld hatte sich dann doch noch das eine odere andere Problem ergeben. Wir hatten nämlich schon 6 erwartungsvolle Patienten, jedoch ein paar Malteser zu wenig... Das konnten wir glücklicherweise durch einige spontan entschlossene Wiener und einen Prager(!) Malteser ausgleichen.
Das Lager selbst verlief dann problem- und reibungslos. Unterwegs waren wir mit 2 Autos, dem neuen Mercedes und dem VW-Bus der Steirer. Wir machten Ausflüge in die malerische Altstadt, besuchten die berühmte und sehr alte romanische Basilika im Zentrum, eine Ausgrabungsstätte einer noch älteren Kirche und schlängelten uns durch die teilweise „rollstuhl“-engen Gassen.

Sommerlager 2002: Ein Blick auf die Basilika
Des weiteren besuchten wir die Wallfahrts-Insel Isola di Barbana und natürlich nicht zu vergessen: die Fahrt ins nahe gelegene Venedig, der Stadt über dem Wasser. Prachtvoll präsentierten sich uns die Palazzi auf der Fahrt durch den Canale Grande und der Markusplatz, dementsprechend waren aber auch unzählig viele Besucher unterwegs, die es teilweise sehr schwierig machten, über Stufen und Brücken zu gelangen.
Was natürlich nicht fehlen durfte, waren die Pausen, um den schönen Sandstrand zu besuchen. Das Wasser war angenehm warm und auch der sonnengeheizte Sand eignete sich für alle bestens zum relaxen...Ebenfalls zu erwähnen wäre die ausgesprochene Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft im Hotel und auch in sämtlichen Pizzerias und Restaurants, die uns mit zumeist herrlichen italienischen Spezialitäten verwöhnten.
So verging die Zeit und schon mußten wir wieder die Heimreise antreten - viele schweren Herzens, der Abschied von der sonnigen Insel war nicht leicht...
Sehr herzlich möchte ich mich noch bei unserem tüchtigen Begleiter aus Tschechien, Simon Kybal, und bei unseren äußerst pflegeleichten Patienten bedanken.

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