Malteser Kreuz

Katastrophenübung in Kohfidisch

Die diesjährige Katastrophenübung des MHDA gemeinsam mit dem RK (Rotes Kreuz) Burgenland war ein voller Erfolg.

Es nahmen über 300 Einsatzkräfte des Roten Kreuz Burgenland, einheimischen Feuerwehren, Mitarbeitern des staatlichen Rettungsdienstes von Ungarn, sowie ungarischen Maltesern, dem Roten Kreuz Wien, der Johanniter Unfallhilfe, des ASB Wien, der Rettungshundestaffel Rotes Kreuz Burgenland, einer Rettungshubschrauberbesatzung von Christophorus 16, sowie des Kriseninterventionsteam Burgenland (KIB) an der Übung teil.

Die Vorbereitung

Als die Teilnehmer der diesjährigen Bundeskatastrophenübung am Freitag, den 5. Juni ankamen, erwartete sie Dank der perfekten Vorbereitung schon ein Zeltlager inklusive Duschzelt mit Warmwasser und Stromversorgung.



Da das Wochenende nicht nur der praktischen Übung gewidmet war, ging es für die Malteser gleich zu einer theoretischen Einleitung von Dr. Huber, die sowohl bei den Maltesern, als auch bei den Teilnehmern des Roten Kreuzes sehr gut ankam.
Nach einem erstaunlich erholsamen Schlaf im Zelt und einem reichhaltigen Frühstück ging es Samstag auf zu weiteren Fortbildungen. So wurde in verschiedenen Stationen rund um das Schloss Kohfidisch vom Zeltaufbau über die Bergung aus Fahrzeugen bis hin zu einer Sandkastenübung rund geübt.

Die Großschadensübung

Samstagnachmittag fand als Höhepunkt die eigentliche Katastrophenübung statt. Kurz vor 16 Uhr begannen sich Schaulustige an den Plätzen der Übung zu versammeln. Bereits kurz danach bekamen die Einsatzkräfte einen Notruf, dass ein PKW und ein Bus zusammengestoßen waren. Innerhalb weniger Minuten war die Feuerwehr vor Ort um die Verunfallten aus den Wracks zu befreien
Kurz darauf waren auch bereits die Rettungsmannschaften zur Stelle, um die über 20 Verletzten bestmöglich zu versorgen.



Kurz danach ereignete sich ein weiterer Großschaden. Eine Explosion in der nahe gelegenen Schule. Von den 150 Schülern war etwa die Hälfte verletzt. Durch die Explosion kam es zu einem Feuer und einem teilweisen Einsturz des Gebäudes. Zwischen den Rauchschwaden lagen „schwerverletzte“ (ausgezeichnet geschminkte) Schüler und bereits vom Vorhof waren Schreie zu hören.
Nachdem die Feuerwehr die Feuer, die nach der Explosion ausgebrochen waren, gelöscht hatten, rückten die Rettungskräfte ins Gebäude vor, um die 70 verletzten Schüler zu bergen, zu versorgen und für den Abtransport vorzubereiten.

Highlight: Christopherus

Als zusätzliches Highlight landete kurz darauf der Hubschrauber Christopherus 16, um die Schwerstverletzten in die nächst gelegenen Spitäler zu bringen.
Die örtliche Bevölkerung war hellauf begeistert von der Unterhaltung und auch die Rettungskräfte konnten durch die Übung ihr Wissen von Grossschadensfällen vertiefen, um im Ernstfall darauf vorbereitet zu sein.



Weitere Bilder dieser spektakulären Übung sind auf dem Online Bilder Server des MHDA zu finden: http://photo.malteser.at
Der Abschluss der Katastrophenübung fand mit köstlich gegrillten Koteletts, Bier und Wein in gemütlicher Atmosphäre im Schlosshof statt. Eine sehr gelungene Katastrophenübung – Ich freue mich schon auf die nächste!

  •  Stefan Knoflach

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Letztes Update dieser Seite: Dienstag, 1. September 2009 um 18:19:03 Uhr
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