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Libanon is more than a nation - it is a message to the World
In Wien wurden die großen Hilfsleistungen der Malteser im Libanon vom Präsident der libanesischen Assoziation präsentiert.
Der Libanon, einst die „Schweiz des Mittleren Ostens“ genannt, hat drei
schwere Bürgerkriege hinter sich. Doch derzeit scheint das unsichere
Nebeneindander zwischen Christen und Muslimen wenigstens in
Teilbereichen zu funktionieren. Annähernd 39% Christen stehen 59%
Muslimen gegenüber.

Malteser Zentrale im Libanon
In einem Vortrag in Wien schilderte der Präsident der libanesischen
Assoziation, Marwan Sehnaoui, der auf Einladung des Prokurators des
Großpriotes von Österreich des SMRO Norbert Salburg-Falkenstein in Wien
weilte, die vielfachen Hilfeleistungen, die die libanesichen Malteser -
in alter Tradition des Ordens ohne auf den Glauben der Patienten zu
achten - leistet.
Einzigartiges Laboratorium der Koexistenz
Es gäbe in seinem Land 18 verschiedene religiöse Gemeinschaften, und so
sei der Libanon ein Beispiel des menschlichen Zusammenlebens – „ein
einzigartiges Laboratorium der Koexistenz.“ Und noch eines sei
wichtig:“ Der Libanon ist heiliges Land, in ihm hat Jesus Christus und
die Heilige Jungfrau Maria gelebt, und er ist heute das einzige Land in
der Region, in dem Christen frei ihre Religion ausüben können.“ Und, so
Präsident Sehnaoui, „mehr als je zuvor sind diese Christen in ernster
Gefahr unter zu gehen, und dieses Verschwinden der Christen wäre eine
wirkliche Katastrophe! Im Irak, Jordanien, Palästina und Syrien
schrumpfen die christlichen Minderheiten und ihre früher einflussreiche
Position in der Zivilgesellschaft schmilzt dahin. Christen in allen
diesen Ländern schauen auf den Libanon als letzte Hoffnung.“
Der SMRO als Antwort auf Konflikte
„Im Libanon wurde unser Orden– wegen seiner spirituellen Dimension und
seiner medizinisch-sozialen Aktivitäten `Unseren Herren Kranken zu
dienen` - und das vorbehaltlos und ohne Beachtung der Religion der
einzelnen im ganzen Land – eine der wichtigsten und geeignetsten
Antworten auf diesen Krieg der Zivilisationen, ein Krieg, der uns auf
lange Sicht, alle gefährdet“ sagt der libanesische
Assoziationspräsident wörtlich.
Seit 30 Jahren sind die Malteser im Libanon in 13 Hilfsstationen
tätig.In 10 medizinisch-sozialen Zentren, 3 Tagesstationen für alte
Menschen, drei ambulanten Stationen, 2 medizinischen Versorgungsbussen
in den Orten, sowie einem Zentrum für cerebral geschädigte und
motorisch gestörte Kinder und einem Therapiezentrum leisten die
libanesischen Malteser, finanziell unterstützt von Ordensorganisationen
aus vielen anderen Ländern, ihre Hilfe.

Rund 160.000 Patientenkontakte gibt es jährlich, und das in den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen:
Tageszentren, Ambulatorien, medizinische Betreuung in ambulanten
Stationen, oft in Gebirgsdörfern, die Betreuung alter und Not leidender
Menschen, all das wird mit einem Aufwand von rund zwei Millionen ? per
anno finanziert.
Besonders beeindruckend die religiöse Toleranz: Musliminnen mit
Kopftuch und der Armbinde des Malteser Ritterordens sind ein
erstaunliches Zeichen für Zusammenarbeit über religiöse Gegensätze
hinweg: Der Präsident der libanesischen Malteser sieht dieses
Engagement auch als Zeichen des Versuchs, die libanesische Nation
wieder zu einem Volk zusammenzuführen. „Der Libanon muss überleben“
sagt Präsident Sehnaoui, „Christen muss es möglich sein, auch weiter in
einem freien Libanon zu leben – in Würde und auf eigenen Beinen
stehend“.
Der Libanon muss überleben
Der Beitrag der Malteser dazu sei eben die Behandlung und Betreuung von
Menschen ohne Ansehen ihrer Religion. „Wir dürfen nicht aufgeben!“
Nur so werde es möglich sein, der Botschaft Papst Benedikt XVI an den
libanesischen Staatspräsidenten zu folgen, „Der Libanon muss
wiederhergestellt werden, so dass diese Nation ihre «Botschaft», die
Papst Johannes Paul II. so eindrucksvoll formuliert hat, auch weiter
leben kann.“
Bankverbindung:
Association Libanaise des Chevaliers de Malte
Bank Audi Dora
Beirut Lebanon
Account :
089043 – 461 – 002 005 34
SWIFT : AUDBLBBX
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