Malteser Kreuz

Mehr Durst als Heimweh – oder was haben Biogasanlagen, Pizzaöfen und ein Stift gemeinsam?

Im August machte sich ein Teil der Ausbildungsgruppe Burgenland mutig
auf den Weg, Oberösterreich zu erkunden.

Quartier wurde bei dem Wahlburgenländer Joseph Walderdorff  bezogen, der im Zuge der Ausbildung die Idee verwirklichte, Malteser und betreute Freunde als seine Gäste begrüßen zu dürfen.
So fand sich eines Samstags eine doch recht stattliche Anzahl an Maltesern, Betreuten und zusätzlichen hochkarätigen Gästen (wir durften mittags Prokurator Norbert Salburg-Falkenstein begrüßen, Damenleiterin Lele Machanek verbrachte den ganzen Samstag mit uns) zum Mittagessen ein. Unter großem Hallo trafen sich ein paar bekannte Gesichter, und schon wurden eifrig Neuigkeiten ausgetauscht und ein herrliches Gulasch genossen.

Der Umwelt zuliebe

Nach dem Kaffee machten wir uns auf den Weg, die Biogasanlage Grieskirchen zu besichtigen. Ein Mitarbeiter von Joseph weihte uns in die Geheimnisse dieser Gasanlage ein, erläuterte Details und ging geduldig auf unsere Fragen ein. Eine Biogasanlage dient zur Erzeugung von Biogas aus Biomasse (überschüssiges Getreide, Hackschnitzel, etc), das entstandene Gas wird für Strom -und Wärmeerzeugung verwendet. Die Rückstände kommen als Dünger zurück auf die Felder.
Zurück in unserem Quartier wurde der Pizzaofen angeheizt und die Zutaten für die Pizzen vorbereitet. Alsbald übten wir uns als Pizzabäcker: Teig wurde ausgerollt, je nach Geschmack mit Schinken, Salami, Mozzarella, Gemüse, etc. belegt und in den Ofen geschoben. Wenige Minuten später konnten bereits die ersten Proben verköstigt werden. Pizza selber Backen bereitete soviel Spaß, dass nur der gestillte Hunger uns hinderte, bis in die Nacht hinein weiter zu backen. 

Dem Magen zuliebe

Nach dem Frühstück am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg ins Stift Kremsmünster, wo wir uns mit einer Abordnung Salzburger Malteser und Betreuten trafen, um gemeinsam die Messe zu feiern und das Stift zu besichtigen. Die Salzburger begrüßten uns mit großer Freude, ebenso der Zelebrant des Hochamtes. Nach der Messe nutzten wir das prachtvolle Wetter für einen kleinen Spaziergang um das Stift, dann fanden wir uns für Speis und Trank in der Stiftstaverne ein. Nachdem wir unsere hungrigen Mägen gefüllt hatten, ging es zur Stiftsführung. Nach der Führung stärkten wir uns noch mit Apfelstrudel und Kaffee, um dann den langen Heimweg anzutreten.

  •  Cornelia Ruber

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Letztes Update dieser Seite: Mittwoch, 14. Januar 2009 um 18:39:25 Uhr
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