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Innerhalb einer Woche wird aus dem Zisterzienserstift Stams das IMS 2008
Nach knapp 2jähriger Vorbereitungszeit mit über 30.000 investierten
Arbeitsstunden kann es endlich losgehen. Der Aufbau beginnt.
Durch die Zusammenarbeit und Mithilfe 60 ehrenamtlicher Helfer des
Malteser Hospitaldienstes Austria, dem Organisationsteam, 25 Soldaten
des Österreichischen Bundesheeres, der Unterstützung durch das Stift
Stams, sowie vieler großzügiger Spender und Unterstützer, konnte das
Areal des Stiftes innerhalb von zehn Tagen in ein behinderten gerechtes
Ferienlager umgebaut werden. Dazu wurden zunächst sechs große und
mehrere kleine Rampen gebaut, denn Aufzüge gab es keine und wer
will/kann schon Stiegen steigen?

Die „Rampe“ zum Stift
Da eine Schule kein Ferienlager ist, wurden 25 Klassen von 330 Tischen
und 660 Stühlen befreit und über 1000 Quadratmeter Teppichboden zum
Schutz der Böden verlegt. Schlafen in Klassenzimmern? Für die Malteser
in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer kein Problem. 215 Stockbetten
wurden zusammengeschraubt, 430 Matrazen angeliefert und alles noch mit
Decken, Leintüchern und Polstern bestückt.
Montag trafen die ersten Sachspenden ein, denn es sollte unseren Gästen
ja an nichts fehlen. Es wurden alleine 12 Tonnen Biertische, Bänke,
Eiskästen, mehr als 10.000 Liter Getränke sowie mehrere Paletten mit
Essen und Hygieneartikeln, mit Hilfe der zahlreichen Malteser
ausgeladen.
Sport auf einem Ferienlager? Ist wichtig, besser wenn keiner merkt,
dass es sich um Sport handelt. Schnell wurde die 660 Quadratmeter große
Turnhalle in eine Disco umfunktioniert. Ein Holzboden musste verlegt
werden und was wäre ein Disco ohne Licht- und Tonanlage? Georg
Hohenberg hat uns nicht nur das Know-How, sondern auch die
entsprechende Ausrüstung zur Verfügung gestellt.
Und wie ist das mit der Hygiene auf einem Ferienlager? Die ist auch
wichtig. Acht Dusch- und WC-Container wurden geliefert, aufgestellt und
in Betrieb genommen. Warmes Wasser, Licht und Strom? Auch kein Problem.
Mehrere 1000 Meter Kabel inkl. 3 Stromverteilerkästen waren schnell
verlegt und angeschlossen.

Zeit zum Abbau
Schutz vor Wind und Wetter beim Essen oder für diverse Veranstaltungen?
Bald war ein 1100 Quadratmeter (großes) Zelt aufgestellt, welches in
den folgenden Tagen zum Zentrum sämtlicher Aktivitäten innerhalb des
Camps werden sollte. . Insgesamt wurde für den Aufbau des Zeltes 16
Tonnen Material verwendet und für die Ausstattung kamen weitere 12
Tonnen Biertische und Bänke dazu.
Donnerstag und Freitag wurden noch letzte Adaptierungen an den
Sanitärcontainern vorgenommen, 400 Willkommensgeschenke gepackt, sowie
ein Netzwerk aus über 50 Computern und etlichen Druckern aufgebaut.
Das Einrichten der zwei Bürocontainer, damit das Organisationsteam
nicht im Regen arbeiten muss, war auch schnell erledigt. Zu guter Letzt
wurden noch 3 Müllcontainer, 30 Mülltonnen aufgestellt und mehrere 100
Wegweiser montiert – alles war fertig - das Camp konnte beginnen.
Der Abbau, der während der viel zu kurzen Campwoche geplant wurde,
verging Dank dem Österreichischen Bundesheer und der Hilfe nicht müde
gewordener Malteser schneller als erwartet. Das Areal wurde am
Donnerstag nach Ende des Camps an die Stiftsverwaltung ohne
Beanstandungen zurück gegeben.
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Zeit zum Abschied: Einbringen der Malteser-Flagge
Die letzte Frage, die blieb: Würdet Ihr das wieder tun? Ja, jederzeit.
Sagt uns nur wann & wo. Ihr gebt uns Euer Vertrauen, wir bringen
die Leute & das Lachen und Strahlen in den Gesichtern zu Euch.
Vielen Dank für alles und bis zum nächsten Mal! Die Logistik mit dem Aufbauteam

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