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Außerordentliches Musikerlebnis bei den diesjährigen Altenhofer Schlosskonzerten
Wie der Starpianist Lang Lang und das Ensemble der Wiener Philharmoniker unter Clemens Hellsberg 500 Gäste begeistern …
So viele Musikliebhaber kamen heuer in den Genuss eines
außergewöhnlichen Erlebnisses: Der international höchst nachgefragte
und in Österreich selten auftretende Stern am Klavierhimmel, der junge
Chinese Lang Lang und ein Ensemble aus Mitgliedern der Familie
Hellsberg und anderen Wiener Philharmonikern begeisterten ihr Publikum
bei zwei sommerlichen Konzerten am 4. und 5. Juli in Schloss Altenhof.
 Gute Stimmung in Altenhof
Seit 26 Jahren lädt der Hausherr, der Prokurator des Großpriorats von
Österreich des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens, Norbert
Salburg-Falkenstein im Juli zu den zur Tradition gewordenen
Schlosskonzerten. Heuer war dies nicht nur wegen des musikalischen
Höhepunkts ein besonderes Erlebnis, sondern auch wegen der
fortschreitenden Renovierung des Schlosses. Gräfin Salburg ist es
gelungen, den alten historischen Turm über dem Eingangstor mit dem
Lothringer Kreuz auf der Kuppel wieder herstellen zu lassen. Die
Malteser Fahne begrüßte die bei strahlendem Hochsommerwetter
anreisenden Gäste und knapp vor Beginn des ersten Konzertes hatten sind
rund 220 Freunde der Musik und Gönner der Malteser eingefunden und
erwarteten ein außerordentliches Musikerlebnis.
Und sie bekamen es!
War der Applaus zum Einzug von Lang Lang und Dominik Hellsberg für die
erste Musikdarbietung, die Frühlingssonate von Beethoven, noch höflich
verhalten, so war der Applaus nach dem 4. Satz bereits ein Sturm, wie
ihn die alterwürdige Schlosskirche von Altenhof wohl noch selten erlebt
hat. Ein weiterer Höhepunkt dann der 1. Satz des Konzerts für
Violoncello und Orchester von Joseph Haydn, diesmal mit dem jüngsten
Hellsberg Sohn, Benedikt, der mit seinen 14 Jahren das Publikum ebenso
begeisterte wie Lang Lang am Klavier. Dann, ebenfalls noch vor der
Pause, die Sonate für Klavier und Violine in B-Dur von Wolfgang Amadeus
Mozart, diesmal mit Clemens Hellsberg, dem Vorstand der Wiener
Philharmoniker.
 Der Hausherr bei seiner Rede zu diesem außergewöhnlichen Ereignis.
Zur Pause begrüßte die Abendsonne die Gäste, die sich in der neu
errichteten, golden leuchtenden Kuppel des Turms spiegelte. Dann, und
das war wohl einer der Höhepunkte, Franz Schuberts Forellenquintett.
Danach kannte der Jubel keine Grenzen. Drei weitere Zugaben mussten
Lang Lang und die verschiedenen Interpreten geben, bevor das Publikum
mit Standing Ovations die Künstler an diesem Abend entließ. Der
nachfolgende, vom Hausherrn gegebene Empfang, bildete nicht nur einen
gesellschaftlichen Höhepunkt, sondern bot die Möglichkeit zu vielen
Gesprächen über die eben erfolgte Darbietung.
Zwei außergewöhnliche Konzerte!
Ein weiteres Konzert am Samstag mit noch mehr Gästen und gleicher
Qualität zeigte auch vielen Oberösterreichern aus der Umgebung von
Altenhof, dass musikalische Hochkultur nicht nur bei den Salzburger
Festspielen stattfindet, sondern auch bei einem Schlosskonzert wie
diesem in Altenhof.
Für die Malteser ein großer Erfolg, hatten sich doch die Künstler
unentgeltlich in den Dienst der guten Sache gestellt und auf ihr
Honorar verzichtet, sodass der ganze Überschuss des Kartenverkaufs dem
Malteser Hospitaldienst Oberösterreich zufließen konnte. Dass neben dem
großen Freund und Förderer der Malteser, dem Vorstand der Wiener
Philharmoniker Clemens Hellsberg, und seiner Familie auch der
Ausnahmekünstler Lang Lang auftrat, ist wohl auch Clemens Hellsberg zu
verdanken.
Noch selten hat ein musikalischer Abend die Fahrt so gelohnt, wie diese
beiden Schlosskonzerte. Der Dank des Prokurators, vor allem auch an
Lang Lang, mit der Bitte wiederzukommen, wird wohl so rasch nicht
erfüllt werden können. Aber es ist gesichert, dass die Altenhofer
Schlosskonzerte auch in den nächsten Jahren stattfinden werden. Nach
dem bisherigen Erfolg hoffen die Veranstalter auf weiteren
spendenfreudigen Besuch von vielen Gästen, die wahrlich musikalische
Hochgenüsse erwarten können.

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