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Gemeinsam für die Sicherheit der Menschen sorgen
Polizisten, Soldaten,
Feuerwehrleute,
Rettungskräfte, Angehörige von Freiwilligenverbänden und
Notfallseelsorger, sie alle sind bei der EURO 08 im Einsatz. Unter
ihnen die Sanitäter und Rettungskräfte des Roten Kreuzes, der Malteser,
des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Johanniter, die gemeinsam in den
Fanzonen und Stadien ihren Dienst versehen. Am Donnerstag, 26. Juni
2008, war auch der neue Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky im
Einsatz.
„Ich bin seit vielen Jahren bei den Maltesern Mitglied. Deshalb habe
ich erlebt, wie gut es ist, Menschen, die der Hilfe bedürfen, zur
Verfügung zu stehen.
 Turnovsky: „Menschen, die der
Hilfe bedürfen, zur Verfügung stehen.“
Das ist natürlich jetzt bei der EURO ganz
besonders wichtig und es ist schön, dass hier alle
Rettungsorganisationen im Schulterschluss beieinander stehen und für
die Sicherheit der Menschen sorgen“, so Weihbischof Stephan Turnovszky
vor seinem Dienstantritt in der Wiener Fanzone.
Begegnungen mit den
Menschen
Dem Wiener Weihbischof ist vor allem der Kontakt zu den Menschen ein
Anliegen. „Ich hatte viele Begegnungen mit Menschen in meinem Dienst.
Ich freue mich, dass die Europameisterschaft bis jetzt so friedlich
verlaufen ist. Ich war selbst beim Spiel Österreich gegen Polen auf der
Fanzone und habe mich darüber gefreut, wie friedlich die
österreichischen und polnischen Fans beieinander gesessen sind und
Fußball geschaut haben“, erzählte der Weihbischof im Gespräch mit Radio
Stephansdom.
Die Kirche war während der Europameisterschaft mit einer eigenen
Friedensmeile präsent und hat bewusst den Kontakt mit den Fans gesucht.
Nicht wegschauen, wenn Hilfe
benötigt wird
„Ich glaube, es gab viele gute Gespräche am Josefsplatz, dort war
Kirche 08 am Ball. Es war eine große Kontaktaktion, an der sich auch
viele andere christliche Konfessionen beteiligt haben und wirklich
Christen vereint für die Verkündigung der Frohen Botschaft zur
Verfügung standen“, berichtete Weihbischof Turnovszky von den Aktionen
der Kirche im Rahmen der EURO 08. Er erwartet auf seinem Rundgang durch
die Fanzone viel Fröhlichkeit und Feiern. Es sei wichtig, dass die
Rettungsorganisationen vor Ort seien, denn sie würden nicht wegschauen,
wenn Hilfe benötigt wird, betonte der Bischof.

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