Malteser Kreuz

Maranathà - Komm Herr Jesus!

50 Jahre Malteser Pilgerfahrten nach Lourdes

Anfang Mai war es wieder soweit und der Zug setzte sich in Bewegung, das Ziel Lourdes vor Augen. Ausgestattet mit Reisesegen, füllte sich der Zug auf der Fahrt durch Österreich mit vielen bekannten und neuen Gesichtern und mit viel Hallo.
Wie immer wurde die Zeit der langen Anreise durch Gespräche und das Kennenlernen anderer Pilger genützt, unsere Lourdeszugneulinge gewöhnten sich schnell ein und lernten auf sehr engem Raum höchst effizient zu arbeiten.


Heilige Messe in der Basislika Pius X. in Lourdes.

Nach den obligatorischen sechsundzwanzig Stunden Bahnfahrt erreichten wir endlich Lourdes. Flott wurde ausgeladen und Hotel und Hospiz bezogen. Am Nachmittag erfolgte die österreichische Wallfahrtseröffnung mit einer Heiligen Messe und der Aussetzung des Allerheiligsten.
Bereits diese Messe zeigte, dass die heurige Lourdeswallfahrt unter einem besonderen Vorzeichen stand. Nicht nur das durchgehend strahlende Wetter, sondern auch die Feiern rund um das Jubiläum ließen die Teilnehmer erstrahlen. Beeindruckend war heuer die überfüllte unterirdische Basilika Pius X. während der Internationale Messe, denn zum 150. Jahr-Jubiläum der Erscheinungen an der Grotte, gesellte sich auch noch die 50. Wallfahrt des Malteserordens.
Sakraments- und Lichterprozession standen der Messe an Feierlichkeit nicht nach, die zahlreiche Beteiligung des Malteserordens aus aller Herren Länder zeigte, wie wichtig die Gemeinschaft und Lourdes für die Malteser ist.

Ein besonderes Lourdes

Auch unsere eigenen Messen konnten durchaus mithalten, hatten wir doch unter anderen P. Gerhard Lageder OSB als Pilger und Geistlichen mit uns, der bei zahlreichen Projekten der „Brotherhood of Blessed Gerard“ mitarbeitet (Hilfsorganisation des Malteserordens in Südafrika).
Viel zu schnell gingen die Tage in Lourdes vorüber, während der Abschlussmesse mit der Krankensalbung in der Basilika St. Bernadette wurden bereits Material und Koffer in Laster verladen und zum bereitstehenden Zug gebracht. Beim Verladen am Bahnhof kam es dann noch zu einem großen Wiedersehen, es besuchte uns wie immer Frà Matthew Festing und half uns beim Einladen.
Es gäbe noch so viel über diesen Lourdeszug zu sagen, über etliche besonders berührende Momente, über die vielen österreichischen Ordenmitglieder und Würdenträger, die heuer mit uns jungen Hospitaldienstmitgliedern im Hospiz in unseren Teams aufgeteilt gearbeitet haben und die vielen fruchtbaren Gespräche, die geführt wurden.

  •  Cornelia Ruber

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Letztes Update dieser Seite: Dienstag, 5. August 2008 um 1:03:40 Uhr
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