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Bundeswallfahrt des MHDA
Die Bundeswallfahrt des MHDA war für den 20. und 21. Oktober nach
Salzburg, Maria Plain, geplant. Damit
die lange Anreise für den Bereich Burgenland lohnt, war eine Annäherung
im Sinne einer Wallfahrt geplant und
organisiert, die mehrere Etappen beinhalten sollte.
1.Station Stift Neuberg an der Mürz
Nicht nur für Kunstkenner stellt die imposante Hallenkirche das
Münster, heute im Volksmund auch der "Dom im Dorf" genannt ein
bewunderungswürdiges Bauwerk dar. Diese früheste einheitliche
Hallenanlage innerhalb der österreichischen gotischen Architektur trägt
den größten Holzdachstuhl der Kirchen Österreichs.
Pfarrer Peter Schleicher ehemaliger Religionslehrer eines
Mitfahrenden führte uns durch Münster und Stift und beeindruckte uns
durch tiefgründige Erklärungen, wobei er mit wenigen Worten auf den
Punkt kam.

Jung und Alt auf Wallfahrt
2. Station: Mariazell
Wir nahmen an der Hl. Messe in Mariazell teil, neben uns noch ca. 100
Schüler, bevor wir unser Quartier in einem Wallfahrerheim bezogen.
Auf den Spuren Benedikts war es uns wichtig, auch seine Botschaften uns nochmals in Erinnerung zu rufen.
3. Station Admont
Der nächste Tag brachte uns Schnee und eine winterliche Landschaft. Die
Strecke nach Admont zog sich dadurch ein wenig in die Länge, dennoch
konnten wir an einer umfangreichen Führung durch die berühmte
Bibliothek und das Museum teilnehmen. Bewundernswert sind die neu
eingerichteten Mulitmedia-Räume, in denen man über Geschichte und
Hintergründe des Klosters sowie des Benediktinerordens umfangreich
informiert wurde.
Stärkung im Klosterkeller, bevor wir den nächsten Programmpunkt anfuhren.

Überreichung des Verdienstkreuz Pro Piis Meritis durch Peter
Hohenberg an Pater Johannes Wrba SJ.
4. Station Kaiservilla
Der Bau in Form eines E für Elisabeth war ein Geschenk von
Erzherzogin Sophie für das junge Brautpaar Fanz-Joseph und Elisabeth.
Auch heute noch im Besitz der Familie wurden wir von Erzherzogin Hilde
Habsburg-Lothringen, der Frau des Eigentümers Erzherzog Markus,
großzügigst empfangen und hatten eine Privatführung durch die Gemächer
des Kaiserpaares. Kaiser Franz Joseph I gestattete seinerzeit die
Besichtigung der Kaiservilla einschließlich seiner privaten
Appartements, wenn er nicht in der Residenz war. Seine Nachkommen haben
diese Tradition insofern beibehalten, als Haus und Park nun während der
Sommermonate zugänglich sind. Sie bieten dem Besucher das gleiche Bild
wie einst dem Kaiser und seiner Familie.
5. Station Zauner
Ein gemütlicher Vormittag, Spiel mit den Kindern und ein vorbildliches
Service der Mitarbeiter der berühmten Konditorei an der Esplanade
ließen den verschneiten Vorwintertag wie im Flug vergehen. Nach drei
geistlichen und einer kulturellen Station war ein kulinarischer Halt
durchaus angemessen.

Gute Stimmung in Salzburg
6. Station: Ankunft in Maria Plain
Das Programm der Bundeswallfahrt war perfekt organisiert und geplant,
Johannes Hummer hatte als Einsatzleiter nichts dem Zufall überlassen,
neben einem reibungslosen Ablauf wunderschöne Eröffnungsmesse in
Maria Plain mit anschließender Jause gab es noch charmante Details
wie einen A-Capella-Chor, Unterkunft in einem komfortablem Hotel und
eine äußerst stimmungsvolle Hl. Messe am nächsten Tag in St. Peter zu
Salzburg.
Ich empfehle dem interessierten Leser, der über Internetzugang
verfügt, unter http://wien.malteser.at/photos die Bilder der
Bundeswallfahrt nachzuschlagen. Weiters sind in diesem Archiv fast alle
Einsätze und Events seit 1999 abgebildet.
Nach einer störungsfreien Heimreise, die durch den intensiven
Schneefall doch anstrengender als erwünscht ausfiel, kamen alle ein
wenig müde zu Hause an mit dem Wunsch als Nachtrag, die nächste
Bundeswallfahrt wieder durch eine erweiterte Anreise anzureichern.
Verdiente Auszeichnung
Am 27. Nov. 2007 wurde ein verdientes Mitglied des Bereiches Burgenland, P. Johannes Wrba SJ., ausgezeichnet.
Nach der Delegationsversammlung gab es für alle Anwesenden eine große
Überraschung: Unser hochverdienter P. Johannes Wrba SJ, wurde mit dem
Verdienstkreuz Pro Piis Meritis mit Krone ausgezeichnet, die Dekoration
wurde ihm von Peter Fürst Hohenberg als Vertreter des Kapitels für den
2. Stand in Vertretung des Hospitaliers übergeben.
Pater Johannes war mindestens so überrascht wie wir alle, dass diese
Auszeichnung mehr als nur verdient war, konnte man dem langen und
freudigen Applaus entnehmen.
Gunhard Keil: Lieber Pater Johannes, dass Dir das Verdienstkreuz mehr
als nur gebührt, hast Du nur wenige Wochen später eindrucksvoll unter
Beweis gestellt, indem Du in Halbturn bei unserem Weihnachtsmarkt mit
einer Sammelbüchse bewaffnet Spenden für unseren Bereich organisiert
hast!

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