|
Auf den Spuren des Heiligen Vaters
Fast ein Monat nach dem Besuch des Stiftes Heiligenkreuz durch
‘Papst Benedikt XVI., pilgerten Altmitglieder und zahlreiche Betreute
zu diesem Zentrum des Gebetes und des Glaubens.
Am Sonntag, den 9. September 2007 war Papst Benedikt XVI. als „Pilger
unter Pilgern“ nach Heiligenkreuz gekommen, um - neben einer
berührenden Begegnung mit den Zisterziensern und der Bevölkerung der
umliegenden Orte - das päpstliche Wappen an der Außenwand der
päpstlichen Hochschule zu enthüllen, da die Hochschule seit kurzem
Seinen Namen trägt. Heiligenkreuz war somit einmal mehr eine wichtige
Station auf der „Via Sacra Austriaca“, dem Mariazeller Pilgerweg.
Entgegen dem Wetter zum Papstbesuch zeigte sich dieses Anfang Oktober
von seiner freundlichsten Seite. Strahlend blauer Himmel, rundum
prachtvolle Herbstfarben.
 MHDA-Altmitglieder und ihre behinderten Freunde bei ihrer „Nachwallfahrt“ nach Heiligenkreuz.
Vor der Hl. Messe in der Kreuzkirche, die von P. Dominikus zelebriert
wurde, begrüßte der Abt von Heiligenkreuz, Gregor Henckel-Donnersmarck
OCist, die Pilger-Gruppe der Altmitglieder und ihre Betreuten herzlich.
Österreich ist ‚Klösterreich’
Abt Gregor erinnerte u.a. an die Worte des Hl. Vaters, dass Österreich
wahrhaft ein „Klösterreich“ sei, und seine uralten Stifte Orte der „…
Kraft für Gott“ seien. Der Papstbesuch, so Abt Gregor weiter, sei ein
wohl einzigartiges Ereignis in der 874-jährigen Geschichte des Stiftes
Heiligenkreuz gewesen. Nach der Hl. Messe versammelte sich die
Pilgerschar zum Gruppenfoto.
Zur klösterlichen Sext, also zur sechsten Stunde, profan Mittagszeit
genannt, war alles hungrig geworden und man begab sich in den bekannten
„Klostergasthof“ zum gemeinsam eingenommenen Mittagessen.
Nach dem Essen lauschte die Pilgergruppe den Worten von Frau Christa,
die durch die Klosteranlage, die romanisch-gotische Stiftskirche und
den Kreuzgang mit dem berühmten Brunnenhaus (1295) führte.
Im Sinne der Papstworte fand dieser Altmitglieder-Ausflug seinen
fröhlichen Abschluss: "Als geistliche Oase zeigt ein Kloster der
heutigen Welt das Allerwichtigste, ja das letztlich allein
Entscheidende: dass es einen letzten Grund gibt, um dessentwillen es
sich zu leben lohnt: Gott und seine unergründliche Liebe."

|
 |
|