Malteser Kreuz

Ein Ausflug ins Waldviertel mit unseren Freunden

Es versprach ein wunderbarer Frühlingstag zu werden, als wir uns – die Betreuten und unsere jungen Damen und Herren vom Malteser Hospitaldienst Austria (MHDA) – um 8 Uhr in der Bereichszentrale in Wien einfanden.

Kurz vor halb Neun, als wir fachgerecht in den fünf Malteserautos untergebracht waren, begann die Fahrt zum Gottesdienst in den Wallfahrtsort ‚Maria Dreieichen’.
In der schönen Kirche des Gnadenorts – das Deckengemälde von Paul Troger hat uns sehr beeindruckt – wurden wir bereits von Pater Bösner erwartet.

Hl. Messe und heilige Quelle

Wir feierten die Heilige Messe zugleich mit zwei Goldenen Hochzeiten, verrichteten unsere Gebete und empfingen die Heilige Kommunion aus den Händen von Thomas Pohl. Er war es auch, der uns an einem idyllischen Waldplatz, den wir nach steilem Abstieg entlang des Kreuzwegs erreichten, die Geschichte des Wallfahrtsorts „Maria Dreieichens“ näher brachte. Thomas Fumics unterhielt die Gesellschaft mit Schilderungen aus dem sehr bewegten Leben des Räuberhauptmann Grasel.

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Falkenschow auf Schloss Rosenburg.

Dieser Räuber soll angeblich in einer Höhle gewohnt haben, die sich oberhalb einer Quelle befindet. Dem Wasser dieser Quelle wird heilende Wirkung – besonders für die Augen zugeschrieben. So ließen wir es uns nicht nehmen, unsere Augen zu benetzen! Nach dem Augenbad ging es wieder steil den Kreuzweg hoch, vorbei an Andenken-Standeln, wo diverse Devotionalien angeboten wurden, bis zum Restaurant „Ambiente das Lokal“. Dort nahmen wir, in angenehmer Atmosphäre unser Mittagessen ein – wir konnten aus einem Menüangebot in gutem Preis-Leistungsverhältnis wählen.

Greifvogelschau auf der Rosenburg

So gestärkt an Leib und Seele, ging unsere Fahrt weiter, vorbei an blühenden Rapsfeldern, bis hinauf zur Rosenburg, wo wir bei Familie Hoyos zu einer Greifvogelschau eingeladen waren. Es war sehr erhebend anzusehen, wie die Vögel so durch die Luft schwebten und immer zu ihren Falknern zurückkehrten – all das vor der beeindruckenden Kulisse der Burg aus der Renaissancezeit.


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Ausflug bei strahlendem Wetter.

Nach der Vorführung besichtigten wir den Burghof, stellten uns den zahlreich mitgereisten Hobbyfotografen zum Gruppenfoto, um darauf unser nächstes Ziel, das ‚Loisium’ in Langenlois, anzusteuern. Nach einer wunderschönen Fahrt durch das malerische Kamptal, teilten wir uns dort in zwei Gruppen, denn einige zogen es vor, sich in der freien Natur an einem Getränk zu laben – die anderen besichtigten die Kelleranlagen des Loisiums, Europas ungewöhnlichste Weinattraktion.
Wir erhörten und erlebten die Geschichte des Weins von der Rebe bis in die Flasche, durchstreiften 900 Jahre alte Weinkeller in einer barrierefreien, fast märchenhaften Atmosphäre mit Wasserspielen und Lichteffekten – alles den Wein symbolisierend. So erlebten wir auch hautnah in einem Lift den Weg der Traube durch die Presse – es rüttelte uns gehörig durch! Als Abschluss durften wir noch in der Vinothek ein gutes Tröpferl Wein verkosten, um uns dann auf den Nachhauseweg zu begeben.
Es war für uns Betreute ein wunderschöner Frühlingsausflug – auch das Wetter war uns gut gesinnt – wir werden diesen Tag nicht so schnell vergessen!

  •  Luzia Manhartsberger

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Letztes Update dieser Seite: Dienstag, 28. August 2007 um 22:32:58 Uhr
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