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Die gemütliche Pragreise der Burgenländer Malteser
Von Christi Himmelfahrt am 17. Mai
bis Sonntag 20. Mai 2007 veranstaltete der Malteser Hospitaldienst
Austria (MHDA) Bereich Burgenland eine
Auslandsreise in die Tschechische Republik.
In bewährter Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen Blaguss brach die
Reisegruppe in Oberpullendorf Richtung Norden auf. Zwischenstopps in
Mattersburg und Wien gaben allen, die mitfahren wollten, die
Gelegenheit dazu. Bei günstigem Wetter erreichten wir schließlich
Melnik, wo wir die nächsten Tage im Hotel Ludmilla nächtigen sollten.
Gleich zu Beginn hatten wir die Freude mit unserem Bereichsseelsorger
P. Johannes Wrba SJ und dem Pfarrer des Ortes die heilige Eucharistie
zu feiern.

Bewundern der Karlsbrücke in Prag.
Die Hl. Messe fand auf Schloss Lobkowicz statt, wo wir auf Einladung
der Hausherrin auch zum Nachtmahl gebeten wurden. Vielen von uns wird
der herrliche Ausblick auf die Mündung von der Elbe in die Moldau und
das weite Land lange in Erinnerung bleiben!
Von Melnik nach Prag
Der nächste Tag führte uns zum ersten Mal auf dieser Reise nach Prag,
wo wir vom Malteser Ordensbotschafter in der Botschaft empfangen
wurden. Wir genossen die Begrüßung und Gastfreundschaft und freuten
uns, die Malteserkirche besichtigen zu dürfen. Mit mehreren Taxis
erklommen wir den steilen Hradschin; im Palais Lobkowicz genossen wir
ein Mittagessen mit herrlichem Blick über die (vielen) Dächer der
großen Hauptstadt. Anschließend besuchten wir das Museum im Schloß und
bewunderten die beachtliche Gemäldesammlung und die anderen
Kunstschätze. P. Johannes, der schon seit vielen Jahren Prag bereist,
führte uns kompetent und engagiert während der Besichtigungen. An
diesem Nachmittag über den Hradschin und in den Veitsdom. Den Abend
verbrachten wir dann erschöpft in Melnik, manche Übermütige sprachen
dem tschechischen Bier und der lokalen Kegelbahn zu.
Moldau und Mala Strana
Samstagvormittag genossen wir mit einem Spaziergang entlang der Moldau
und ließen die alterwürdigen Gebäude der geschichtsträchtigen
Hauptstadt auf uns wirken. Wir überquerten die Moldau und – wiederum
begleitet und angeleitet von P. Johannes – besichtigten wir Mala Strana
in verschiedenen Gruppen. Manche der Rollstuhlräder ächzten unter den
Belastungen, die ihnen das Straßenpflaster aufbürdete, aber mit den
vereinten Kräften aller Teilnehmer, konnten wir Stufen, Treppen und
Hinterhöfe bewältigen. Zu guter letzt kehrten wir im Gasthaus „Zum
lustigen Schwejk“ ein, wo erstaunlich traditionelle Hausmannskost in
ausführlichen Quantitäten gereicht wurde. Gar mancher konnte sein
Wohlbefinden nur mit Hilfe eines kleinen Becherovka wieder herstellen.
Am Sonntag feierten wir die Heilige Messe in der Pfarrkirche Melnik, wo
wir das Glück hatten, der Erstkommunionfeier beizuwohnen. Die
Rückfahrt verlief so problemlos, wie man sich das wünscht. Eine
wunderschöne Reise in des Venedig des Nordens …

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