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Der steirische Maibaum – Gemütliches Aufstellen und Beisammensein
Am Montag, den 30. April 2007 kamen
18 steirische Malteser und Betreute in den Genuss, alte Traditionen neu
entdecken und erleben zu dürfen:
Auf Einladung des Trachtenvereins Murtaler aus Pernegg, traten alle 3
Grazer Malteser-Autos am späten Nachmittag die Reise in die
Obersteiermark an.
Zwecks Maximierung des Eindrucks trefen sich kurz vor der
Autobahnabfahrt noch alle Rettungsautos und das hübsche, aber doch eher
stille Örtchen Pernegg ob Bruck hatte ‚gscheid’ was zum Schauen...

Warten aufs Maibaumaufstellen.
Ankunft und ‚fast unauffälliges’ Aussteigen der uniformierten Truppe
vor der Kirche, gerade noch pünktlich, um miterleben zu dürfen, wie
letzte Ausbesserungen am Baum vorgenommen wurden.
Ausgelassene Stimmung beim Maibaumaufstellen!
Der stimmungsvolle Innenhof war gemütlich gerichtet, mit Tischen und
Bänken – für uns sogar extra mit Sesseln – großer Schank, topmodernem
Sound System und natürlich dem Wichtigsten: ausreichend Platz für den
Hauptdarsteller, den Maibaum.
Nachdem wir mit Getränken versorgt worden waren – großzügigerweise
kostenlos für alle Beteiligten! – begann das Aufmascherln. Und es ist
schwer zu sagen, wer mehr Spass hatte: die Betreuten, die mutig (sogar
wagemutig, denn hätte es unsere betreute Freundin, Anni, nicht
rechtzeitig bemerkt, wäre sie mitsamt ihrem Rollstuhl und dem Baum
aufgestellt worden …) Bänder anknüpften, die Malteser oder die
Veranstalter, die uns rührend umsorgten, miteinbezogen und uns
willkommen fühlen ließen.
Weiterbildung in der Obersteiermark
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt mit Aufstrichbroten, Buchteln,
Kuchen, und dem herrlich deftig-steirischen Brennsterz, den sicher
nicht nur ich zum ersten Mal gegessen habe. Überhaupt fällt dieser
Dienst sicherlich in die Kategorie „Weiterbildung“, denn abgesehen von
den non-urbanen Obersteirern waren vorher nur sehr wenige mit den
Hintergründen und Bedeutungen des Maibaums vertraut …
Nachdem der Baum erfolgreich stand, die Malteserfahne im Wind flatterte
und wir ein paar lustige Mundart-Gstanzeln vom Heimatdichter Sepp Maier
hören durften, wurde auch noch um den Baum getanzt.
Die Zeit schien viel zu schnell zu verfliegen und als zum Aufbruch, bzw
Schlussfoto gerufen wurde, fiel der Abschied wahrlich nicht leicht!

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