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Katastrophenübung 2007 des Malteser Hospitaldienst Austria (MHDA)
Die erfolgreiche, österreichweite
Katastrophenübung (KÜ) 2007 des MHDA fand von 1. bis 3. Juni am
Richardhof in Gumpoldskirchen bei Mödling statt.
Ein zehnköpfiges Vorkommando startete am Donnerstagnachmittag in der
Bereichszentrale des MHDA in Wien das Unternehmen KÜ 2007. Mit einem
LKW des Roten Kreuzes (RK) wurde das Material zum Übungsgelände
transportiert. Bis Freitagmittag war die Zeltstadt „Hotel Malta“,
bestehend aus acht Schlafzelten, einem Duschzelt, einem Küchenzelt,
einem Lagerzelt und drei Essenszelten aufgebaut und für den Ansturm der
knapp 100 übenden Malteser, aus ganz Österreich und – aus Tradition –
auch aus Ungarn bereit.
Einstimmung mit den Experten
Zur Einstimmung auf die praktischen Herausforderungen des Wochenendes
hielten Dr. Joachim (Jockl) Huber, und Georg Kühnelt-Leddihn am
Freitagabend zwei Vorträge zum Thema Großschaden und Triage.
Um das Funktionieren der Zusammenarbeit mit den befreundeten
Organisationen für den Ernstfall zu trainieren, wurden die
Johanniter-Unfall-Hilfe und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) zur
Teilnahme an der KÜ eingeladen. Teams dieser Rettungsdienste trafen
Samstagfrüh ein. Der Stationsbetrieb an diesem Tag begann um 8:30 Uhr
mit der Ausgabe des Materials und dem Aufbau der Sanitätshilfsstellen
(Sanhist). Bis 16 Uhr mussten die Gruppen Patienten bei acht
verschiedenen Einsätzen versorgen. Die Sanitäter sahen sich unter
anderem mit einem Herzinfarkt, einem schweren Wirbelsäulentrauma und
einer Komatrinkerin konfrontiert.
Breites Spektrum an Schadenssimulation
Nach dem Stationsbetrieb schulte die Akut-Betreuung-Wien (ABW) die
Teilnehmer im Umgang mit traumatisierten Personen. Um 17 Uhr wurde die
Sanhistleitung alarmiert, da ein Auto in eine Personengruppe gefahren
war. Die Übung zur Bewältigung des Großschadens mit 25
Unfallbeteiligten konnte beginnen. Innerhalb von eineinhalb Stunden
wurden alle Verletzten geborgen, versorgt und in fiktive Spitäler
abtransportiert. Eine ASB-Hundestaffel durchsuchte den nahe gelegenen
Wald und fand nach kurzer Zeit drei noch vermisste Unfallopfer. Der
Abend klang gemütlich bei Schnitzel und Bier zusammen mit den
befreundeten Organisationen aus.
Den Abschluss am Sonntag bildeten eine Feldmesse und die jährliche
Generalversammlung des MHDA. Großen Dank an alle Beteiligten der so
gelungenen Katastrophenübung 2007!
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Nicolette Szalachy und Maximilian Frank

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