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Auszug aus dem Brief der Provinzialin der österreichischen Don Bosco Schwestern
Schwester Maria Maxwald, an den
Prokurator des Malteser Hospitaldienst Austria (MHDA), Norbert
Salburg-Falkenstein. Vier Ordensschwestern hatten heuer die Gelegenheit
mit dem MHDA nach Lourdes zu pilgern:
Im Namen der österreichischen Provinz der Don Bosco Schwestern bedanke
ich mich sehr herzlich für die Möglichkeit, dass wiederum vier
Mitschwestern unentgeltlich an der großen Wallfahrt nach Lourdes
teilnehmen konnten. Mit dreien von ihnen hatte ich inzwischen
persönlichen Kontakt und sie haben mir mit großer Begeisterung von
diesem Erlebnis erzählt. Eine von ihnen ist psychisch krank, eine
andere fast erblindet. Die anderen beiden haben sie begleitet und vor
allem auch die Anliegen der Provinz vor die Muttergottes von Lourdes
gebracht. Dass sie an diesem Gnadenort auftanken und Kraft schöpfen
konnten, dafür bin ich sehr dankbar.
Immer wieder sind die Schwestern, die mit den Maltesern unterwegs
waren, vom lebendigen Zeugnis der Malteser beeindruckt. Eine sagte mir:
„Solange es so etwas in der Kirche noch gibt, geht die Kirche nicht
unter!“ Sie sind beeindruckt von der Würde, die den alten, kranken und
behinderten Menschen entgegengebracht wird. Sie sind angetan von der
Dienstbereitschaft und Liebe, mit der sich ihnen die Malteser zuwenden.
Wo Menschen sich großzügig und unentgeltlich für andere einsetzen, dort
wird die Sprache der Kirche noch immer verstanden, weil dort die
Kernbotschaft des Christentums unmissverständlich verkündet wird!


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