Malteser Kreuz

„Tuitio fidei et obsequium pauperum“

Der Auftrag des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens (SMRO) – Verteidigung des Glaubens und Dienst an den Armen – fasst in so wunderbarer Weise zusammen, worum es im Christsein geht.

Gott und den Nächsten zu lieben und für diese zweifache Liebe auch einzutreten, ist Kern dieser Botschaft. Der liebende Umgang mit Gott lässt uns im Gebet mit Ihm eine Einheit suchen, die Liebe zum Nächsten lässt uns um Ihn sorgen. In der Sorge um den Nächsten begegnen wir wieder Christus.


Johannesgemeinschaft: pilgern und ein bisschen ausruhen...

Die Johannesgemeinschaft entstand im Bewusstsein dieses besonderen Charismas des Ordens und im Wunsch, dieses Charisma möglichst viele junge Menschen neu entdecken zu lassen. Sie möchte dabei in keinem Gegensatz zu den Hilfswerken stehen, sondern diese, wo sie dazu in der Lage ist, unterstützen. Mit besonderer Betonung der „tuitio fidei“ möchte die Johannesgemeinschaft für junge Menschen da sein, die sich spirituell vertiefen und in Gemeinschaft die Ordensspiritualität praktizieren möchten. Sie möchte den besonderen Auftrag, mit dem der Orden beschenkt wurde, auch jenen jungen Menschen näher bringen, die sich durch die Hilfswerke bisher nicht angesprochen gefühlt haben.

Vervollkommnung des alltäglichen christlichen Lebens

Im Jänner des vergangenen Jahres wurde die „Johannesgemeinschaft unter Patronanz des Malteserordens“ ins Leben gerufen. In der Malteserkirche wurden die ersten Mitglieder aufgenommen. Die Kandidaten haben bei der Aufnahme dem Ordensoberen des Großpriorates versprochen: „Ich bin mir der Ziele und Verpflichtungen der Johannesgemeinschaft bewusst und verspreche im alltäglichen Leben und in der Begegnung mit meinen Mitmenschen den Glauben zu verteidigen, den Bedürftigen zu dienen und mit Gottes Hilfe nach Vervollkommnung meines christlichen Lebens zu streben.“ In diesem Versprechen drückt sich aus, worum es der Johannesgemeinschaft geht.


Gebet auf dem Kreuzberg in Medjugorje.

Sinn der Johannesgemeinschaft ist aber auch die Stärkung und Pflege des geistlichen Lebens seiner Mitglieder in einer jungen, lebendigen Gemeinschaft; und Christus im Dienst an Bedürftigen zu begegnen. Das heißt auch in der Begegnung mit Freunden, in der eigenen Familie und im Arbeitsleben nicht auf die Begegnung mit Ihm zu vergessen. Gerade dort, bei unseren Nächsten und in unserem Umfeld, begegnen wir dem „achtfachen Elend“ ganz unmittelbar. Demensprechend lautet auch eine der Verpflichtungen der Mitglieder laut Leitfaden der Gemeinschaft: „Durch unser persönliches Bemühen, im alltäglichen Leben und in der Begegnung mit unseren Mitmenschen nach dem Auftrag des Ordens zu handeln, wollen wir versuchen das achtfache Elend zu lindern.“

Unterschiedlichste Angebote im Programm

Im Jänner dieses Jahres ist das zweite Jahresprogramm der Johannesgemeinschaft erschienen. Es läd zu ganz unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktivitäten ein. Bis auf wenige Ausnahmen stehen die diese allen Jugendlichen, d.h. auch Nicht-Mitgliedern offen. Eine Mitgliedschaft setzt u. a. die Sehnsucht nach einem christlichen Leben voraus und bedeutet in erster Linie (neben einem Engagement in der Gemeinschaft) sich selbst dazu zu verspflichten, sich in besonderer Weise zu bemühen nach dem Auftrag des Ordens zu leben, in der Liebe zu Gott zu wachsen und für andere etwas zu tun, das ihnen auf ihrem Glaubensweg helfen kann.

Der Schwerpunkt des Angebotes der Gemeinschaft gilt Menschen im Alter von 18–35+ Jahren. Die Johannesgemeinschaft organisiert Vorträge und Gespräche, trifft sich wöchentlich zu einem Gebetsabend und feiert monatlich hl. Messe in der Malteserkiche. Dabei unterstützt und leitet uns unserer geistlicher Leiter, P. Florian Calice. Auch gibt es Pilgerfahrten (z.B. nach Medjugorje) und zwei Exerzitien im Jahr, meistens im Sommer und kurz vor Weihnachten.

Begegnung mit Bedürftigen

Aber auch die Begegnung mit Bedüftigen ist ganz wichtig – im Geben von Nähe, Zuwendung und Zeit. Dies wollen wir im besonderen in der Begegnung mit obdachlosen und alten Menschen tun. Aber auch zwei Projekte sind geplant. Es ist ein Sommerlager mit bedürftigen ukrainischen Kindern in Jalta geplant, sowie ein Einsatz in Äthiopien mit den Missionarinen der Nächstenliebe von Mutter Teresa. Unsere besondere Beziehung zur seligen Mutter Teresa drückt sich darüber hinaus im vollen Namen der Johannesgemeinschaft aus: „Gemeinschaft vom hl. Johannes zu Jerusalem und von der sel. Mutter Teresa von Kalkutta“.

Gerne schicken wir allen Interessierten ein Jahresprogramm oder weitere Informationen zur Johannesgemeinschaft zu. Bitte einfach ein kurzes email an johannesgemeinschaft@gmx.at schicken oder unter der Telefonnummer 0676/5274251 anzurufen.

  •  Dominik Batthyány

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Letztes Update dieser Seite: Mittwoch, 18. April 2007 um 21:56:41 Uhr
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