|
Jährlicher Sonderdienst nach Schloss Altenhof
… und eine erlebnisreiche Donauschiffahrt durfte diesmal nicht fehlen.
Der Bereich Oberösterreich lud auch heuer wieder zum traditionellen Mühlviertelausflug auf Schloß Altenhof ein.
Als ich den Hausherrn, unseren Prokurator Norbert Salburg-Falkenstein, fragte wie oft er sich den diesen „Aufwand“ den schon „angetan“ hätte, bekam ich keine genaue Antwort, nur ein zufriedenes Lächeln. Das zehnte Jahr wird es wohl schon sein.

Der neue Kommandant Hubertus Trautenberg, der Delegat von Oberösterreich Niklas Salm und die neue Damenleiterin Margarethe Machanek im Gespräch mit einer Betreuten.
Ist dieser Dienst an unseren Herren Kranken nur ein gewohnter Routineausflug, durch die der Bereich Oberösterreich seine Spenden einsetzen kann?
So einfach ist das ganz und gar nicht!
Es ist für alle Teilnehmer bereits ein wirklich unverzichtbares Erlebnis geworden!
Kein Herbst ohne Altenhof
Ein mit viel Liebe vorbereitetes großes Ereignis, wobei unsere Wiener Betreuten schon wochenlang im voraus genau sicherstellen, wen sie denn aus den verschiedenen Bereichen so aller wiedersehen werden.

Prokurator Norbert Salburg-Falckenstein beim Tanz mit einer Betreuten des MHDA.
Kämpfe um die Plätze gehören genauso wie Mehrfachreservierungen einzelner „Fans“ zur Normalität.
Vielleicht auch deshalb, weil Norbert Salburg und der Bereich Oberösterreich diese Stunden immer wieder zu einem Heimat- und Kulturereignis machen.
Bereits die Heilige Messe, bei der selbst die Fürbitten von wunderschöner einheimischer Volksmusik umrahmt wurden, gab einem das Bedürfnis, dass diese andächtigen Momente nicht zu Ende sein sollten. Alle waren still und ergriffen. Dazu noch die schönen Worte des Evangeliums und die Predigt von Abt Marianus Hauseder aus Engelszell.
Verwundert bin ich immer wieder, wie Norbert seit Jahren das Wetter „organisiert“, so dass das, mit viel Liebe, zubereitete Mittagessen der berühmten Goldhaubenköchinnen immer wieder in der Sonne im Schlosspark, natürlich mit Fernsicht über das halbe Oberösterreich, stattfinden kann.
Auch die große Trachtenmusikkapelle bläst dazu jedes Jahr beschwingt die Polka und die Malteser in ihren adretten Uniformen servieren unseren Gästen dazu herzlich das ausgezeichnete Menü.
Altenhof als schöne Selbstverständlichkeit
Begleitet von der Musikkappelle ging es dann zum Schiff. Unser Kommandant Hubertus Trauttenberg und der Bereichsleiterstellvertreter aus OÖ Niklas Salm-Reifferscheidt verabschiedeten uns herzlich beim Ablegen des Schiffes.
Eine wunderschöne Landschaft mit mächtigen Burgen begleitete uns bei der Fahrt über die „schöne blaue Donau“ nach Linz.
In den tiefen Kraftwerkschleusen blies unser Trompetenduo an Deck ein Ständchen. Durch die hohen Schleusenwände ergab das ein unglaubliches Echo.
An den Tischen wurde viel erzählt, diskutiert, gelacht und geschwärmt. Norbert Salburg ließ uns - wie jedes Jahr - Stärkung und Erfrischung servieren. Unsere Gäste wagten sogar ein fröhliches Tänzchen mit unserem Prokurator.
Zufriedenheit nach der Donauschiffahrt
Der Abschied fand wie jedes Jahr in Dankbarkeit, Verbundenheit und sehr innig statt.
Dass es „ein nächstes Mal wieder im gleichen Boot“ geben würde, wurde von niemandem auch nur angezweifelt.
Für uns Malteser war allerdings die Arbeit noch lange nicht zu Ende und bis wir schließlich alle unsere Betreuten versorgt hatten und erschöpft wieder zu Hause waren, wurde es wie fast immer weit nach Mitternacht.

|