Malteser Kreuz

Wallfahrt der Salzburger Malteser nach Altötting

Am Sonntag den 16. Juli 2006 fand die alljährliche Sternwallfahrt der Malteser aller bayrischen Diözesen nach Altötting statt.

Der Malteser Hospitaldienst Austria (MHDA) Bereich Salzburg nahm mit 48 Personen aus Salzburg, dem Tiroler Unterland und Oberösterreich daran teil.

Bei herrlichem Wetter machten wir uns am Vormittag in einem Bus der Firma Eschbacher auf den etwa 40 Kilometer langen Weg und schlossen uns in Altötting den gut tausend Pilgern der Prozession zum Kapellplatz an. Dieser bildet das Stadtzentrum mit der Gnadenkapelle, deren wesentlicher seit karolingischer Zeit bestehender Teil das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Altötting mit der „Schwarzen Madonna“ beherbergt.

Hl. Messe in der Basilika der Hl. Anna

Dann feierten wir in der Basilika der Hl. Anna mit S.E. Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg die Heilige Messe. Das war eine gute Gelegenheit, die eigenen Sorgen, Nöte und Freuden von Maria vor Gott tragen zu lassen und Beistand zu erbitten. Bei den Fürbitten wurde auch der Verstorbenen gedacht. Besonders des im Juni heimgegangenen Grafen Valentin Ballestrem, der vor Jahrzehnten diese Wallfahrt initiiert und fast ebenso lange geleitet hat. Er war es, der vor nunmehr 30 Jahren, Salzburger Ordensritter ansprechend, alle Österreichischen Malteser zur Teilnahme eingeladen hat. In unseren Herzen baten wir auch für Alfons Kammerer, Gabriele Weil sowie den Ordensritter Egon Sauer-Nordenhof.

Geistliche und weltliche Nahrung

Nach der geistlichen Stärkung mit der Hl. Eucharistie speisten wir im Gasthaus „12 Apostel“ und verbargen uns dort vor der intensiven Mittagshitze.

Die verbleibende Zeit bis zur Abfahrt konnte man in der Gnadenkap elle im Angesicht der „Schwarzen Madonna“ oder am Grab des Hl. Bruder Konrad, dem demütigen Helfer der Armen an der Pforte des Kapuzinerklosters, in privater Andacht verbringen. Andere hatten die gute Idee in der Sakristei der Kapelle eine Hl. Messe für eine bestimmte Intention eintragen zu lassen.

Auf alle wirkte die dichte Atmosphäre des Ortes, so dass wir erschöpft aber froh - manche sogar selig - nach Hause zurückgekehrt sind.

An dieser Stelle sei noch besonderer Dank Herrn Norbert Eschbacher ausgesprochen, der seinen Bus und seine Freizeit als sicherer Fahrer uns gänzlich kostenlos zur Verfügung gestellt hat! Im Namen aller Teilnehmer: „Ein Herzliches Vergelt´s Gott!“

  •  Sebastian Ernest

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Letztes Update dieser Seite: Montag, 8. Januar 2007 um 21:38:02 Uhr
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