Malteser Kreuz

Briefauszug einer Betreuten an den Kommandanten des Malteser Hospitaldienstes Austria

Lieber Hubertus! Als ich die herrliche Einladung von den Maltesern für die Fahrt nach Rom vergangenes Jahr erhielt, hatte ich Bedenken sie anzunehmen. Da ich wusste, dass es mir leider nicht mehr möglich sein würde, die größeren Wege, wie bei allen anderen früheren Fahrten alleine zu bewältigen, hatte ich große Befürchtungen. Ich bin froh, dass die „Maltis“ meine Befürchtungen nicht annahmen, sondern mir lieb entgegneten: „Dafür sind wir doch da.“ Dennoch gestehe ich, dass bei mir die Ängste blieben. Jedoch am Sonntagabend, als es endlich so weit war, ich am Bahnsteig mit meinem Rollstuhl saß, der Zug einfuhr, ich mit meinem Namen gleich begrüßt wurde, fielen mir Gebirge vom Herzen.


Ich übertreibe nicht, ich fühlte mich von der Sekunde an aufgehoben und geborgen. Bei diesen Reisen gehören meine ersten großen Bewunderungen euch Maltesern. Es ist für mich eine tiefe, beeindruckende Bereicherung euch erleben zu dürfen. Es gibt für euch keine noch so großen Mühen, keine Anstrengungen, keine noch so schweren Hindernisse, die ihr nicht auf euch nehmt, um uns Betreuten zu helfen! Mit Gottes reichem Segen grüßt euch alle,

Margot
Lans, März 2006

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