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Staatsbesuch des Österreichischen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer beim S.M.R.O
Eine Delegation des Großpriorates Österreich begleitete den Herrn Bundespräsidenten bei seinem Staatsbesuch am Aventin.
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat am 6. Oktober einen Staatsbesuch beim souveränen Malteser-Ritterorden absolviert. Der Präsident wurde in der Villa Malta auf dem römischen Aventin, dem Sitz des Ordens, der Völkerrechtssubjekt ist und mit dem die Republik Österreich diplomatische Beziehungen unterhält, von Großmeister Fra´ Andrew Bertie feierlich empfangen.

Im Beisein der beiden Staatsoberhäupter wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Nach dem Abschreiten der Ehrenformation des Militärkorps der italienischen Assoziation erklangen die Hymnen der Republik Österreich und des Souveränen Malteser Ritterordens. Im Anschluss fand ein Arbeitsgespräch zwischen dem Bundespräsidenten und dem Großmeister statt. Nach der Unterredung wurden beiden Staatsoberhäuptern die jeweiligen Delegationen vorgestellt.

Dr. Heinz Fischer überreicht dem Großmeister als Gastgeschenk einen Stich mit einer Darstellung des Hl. Johannes des Täufers.
Das Großpriorat von Österreich war durch den Prokurator Norbert Salburg-Falkenstein, den Kanzler Richard Steeb sowie den Kapitelmitgliedern Christian Grave und Olivier Loudon, den Kommandanten des MHDA Hubertus Trauttenberg und den Präsidenten des Hauses Malta Josef Welsersheimb vertreten.

Die hohen Gäste werden für ihre Verdienste ausgezeichnet.
„Wenn wir die Jahrhunderte währenden Beziehungen betrachten, durch die das Großpriorat von Österreich und das Großpriorat von Böhmen mit Ihrem Land verbunden sind und an die starke Unterstützung und freundschaftliche Zusammenarbeit denken, die unser Orden stets bei seinen humanitären Aktivitäten durch Österreich erfahren hat, so ist dieser Besuch für uns von großer Bedeutung und Wichtigkeit“, sagte der Großmeister bei seiner Begrüßungsansprache. „Wir sehen uns dadurch in unserem gemeinsamen Bemühen für Frieden, Gerechtigkeit, für die Menschenrechte und die menschliche Würde bestätigt“.
„Heute steht der tausendjährige Orden von Malta“, so Bundespräsident Fischer in seiner Erwiderung „als Symbol für Humanität und für den Kampf gegen Not und Elend. Die Anerkennung seines internationalen Status als Völkerrechtssubjekt, die bis auf den Beginn des zweiten Jahrtausends zurückgeht und die vom Wiener Kongress bestätigt worden ist, ermöglicht es dem Orden seiner humanitären Berufung zu folgen“.
Bundespräsident Fischer hat den Großmeister für Juni 2007 aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Malteser Hospitaldienstes nach Österreich eingeladen. Er beschrieb die Aktivität und den Einsatz des MHDA „als einen integrierenden Bestandteil der österreichischen Zivilgesellschaft und darüber hinaus als einen hochgeschätzten Beitrag zur Qualität unseres sozialen Systems“.
Die Unterzeichnung eines Protokolls über die Zusammenarbeit bei der Durchführung gemeinsamer Projekte in den Entwicklungsländern bildete den Abschluß des Staatsbesuches des österreichischen Bundespräsidenten, Dr. Heinz Fischer.
Die vom Großkanzler des Ordens, Jean-Pierre Mazery, und dem und dem Generalsekretär für auswärtige Angelegenheiten, Johannes Kyrle, unterzeichnete Kooperationsvereinbarung, hat sich bereits praktisch bewährt. Und zwar bei der gemeinsamen Finanzierung eines Programms zur Bekämpfung und Ausbreitung von AIDS und Tuberkulose in den Barackensiedlungen von Nairobi, wo über 65% der Bevölkerung der Hauptstadt von Kenia leben.

Der Österreichische Bundespräsident und Seine Hoheit und Eminenz bezeugen ihren Respekt beim Abschreiten der Ehrenformation.
Der Großmeister hat dem österreichischen Bundespräsidenten die – Staatsobehäuptern – vorbehaltene Collane des Verdienstordens „pro merito melitense“ überreicht. Gleichzeitig verlieh er der Gattin des Bundespräsidenten, Dr. Margit Fischer, für ihren Einsatz für soziale Anliegen das Großkreuz des Verdienstordens „pro merito melitense“.

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