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Warum junge Menschen Mitglieder des Malteser Hospitaldienst Austria werden möchten …
Gib mir die nötige Kraft selbstlos und als aufrechter Christ zu leben …
Unser Grundsatz gegen das achtfache Elend zu kämpfen und die gelebte Nächstenliebe als Motivation, gibt einem Menschen Kraft seine Grenzen zu überwinden und Berge zu versetzen.

Die neue Wiener Ausbildungsgruppe im Valetta.
Als wir Anfang September gebeten wurden, die heurige Wiener Ausbildungsgruppe zu leiten gingen uns die verschiedensten Gedanken durch den Kopf: Was genau sind unsere Grundsätze? Sind wir der Aufgabe gewachsen, 15 junge Menschen so zu leiten, dass einerseits die Individualität jedes Einzelnen erhalten bleibt, andererseits aber eine Homogenität im Sinne der Malteser entsteht? Wird die Gruppendynamik, die ja zwangsweise entsteht, dazu beitragen den MHDA und seine Werte nachhaltig zu bereichern?
dem Nächsten in Liebe begegnen …
Die ersten Antworten kamen rasch. Schon im Rahmen des Informationsabends wurden wir überrascht von der klaren Vorstellung, die unsere zukünftigen Ausbildungsgruppenmitglieder über das Leben als Malteser hatten. „Warum möchtest Du Malteser werden?“ Die Frage aller Fragen… Zwar in anderen Worten, im Sinn jedoch durchaus entsprechend, kamen die Antworten: „Meinen Mitmenschen möchte ich in Liebe begegnen …“
Die ersten vier Ausbildungswochen waren ziemlich intensiv. Geschichte, Organisation, Autoputzen, Festakt anlässlich des 50 Jahr-Jubiläums des MHDA, Rochusmesse (hl. Messe unserer Betreuten in der Rochuskirche im 3. Wiener Gemeindebezirk), Erste Hilfe, Umgang mit Betreuten und zum krönenden Abschluss die Straßensammlung für die Arbeit des MHDA, die jungen wie auch alt-gedienten Maltesern alles abverlangt.
Gemeinsame Kraft im Zeichen des Glaubens
Man könnte glauben, dass die Nerven inzwischen blank liegen und die Motivation stark nachgelassen hätte; genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die Begeisterung steigt von Tag zu Tag und der gemeinsame Wille, Gutes im Zeichen des 8 fachen Elends zu tun, steigert das Durchhaltevermögen jedes Einzelnen.
Für uns beide ist die Ausbildungsgruppenleitung die größte aber sicherlich auch die schönste Herausforderung in unserem bisherigen Malteserleben. Uns wurde damit die Möglichkeit gegeben, junge Menschen auf ein erlebnisreiches und faszinierendes Malteserdasein vorzubereiten.
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Uschi Daghofer & Ferdl Pongracz

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