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50 Jahre Malteserhilfe seit dem Ungarnaufstand - Die Feiern des Bereiches Wien
Die Feiern des Bereiches Wien in der Orangerie zu Schönbrunn
Sie versprach ein großer Erfolg zu werden, die Wiener Feier anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Ungarnaufstandes und des Einsatzes der Malteser, die zur Initialzündung der späteren Gründung des Malteser Hospitaldienstes Austria (MHDA) wurden.

Ehemaliger Kommandant Blanckenstein und aktueller Kommandant Trauttenberg in der Orangerie.
Dass die Feier am 18. November 2006 aber so gut besucht werden würde, in so angenehmer Atmosphäre ablaufen und auch so viele jung wie alt gediente Mitglieder dieser ehrenamtlichen Organisation am einem eher trüben Samstag Vormittag anlocken würde, hat dann doch alle Erwartungen übertroffen!
Gelungene Feier für den MHDA
Im würdigen Rahmen der Orangerie des Schlosses Schönbrunn feierten nahezu 300 Honoratioren, Malteser und ihre Freunde diesen Anlass. Der erste Vizekommandant des MHDA Anton F. Gatnar, konnte als Moderator als ersten Redner den Vizebürgermeister der Stadt Wien, Stadtrat Dr. Sepp Rieder, begrüßen, der voll Respekt die Hilfe der Malteser anlässlich der Ungarnkrise 1956 würdigte, aber auch einen Bogen in die Gegenwart spannte.

Der Kommandant des MHDA bei seiner Rede zur 50 Jahr Feier.
Er vergaß nicht den enormen volkswirtschaftlichen Faktor ehrenamtlicher Hilfe für bedürftige Menschen in den Vordergrund zu stellen. Erik Bolldorf, Bereichsleiter in Wien, berührte anschließend mit einem sehr persönlichen Vortrag über sein „Malteser-Werden-und-Sein“. Trotzdem jedes Mitglied seine eigene Geschichte mit dem MHDA hat, konnte jeder Parallelen zu seiner eigenen Malteser-Vita in Eriks Vortrag erkennen.
Bewegende Momente in der Orangerie zu Schönbrunn
Der ehemalige Kommandant des MHDA Percy Pachta-Rayhofen ließ die Ereignisse des Jahres 1956 wiederaufleben und schilderte als Zeitzeuge die Anfänge des MHDA. Der Ehrenpräsident des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), Erich Holoubek, schilderte eindrucksvoll die vielen Tage des Sonnenzuges, jenes „Sonderdienstes“, der gemeinsam mit dem MHDA veranstaltet wurde. Er erinnerte bild -und detailreich an die vielen gemeinsamen Stunden und an die langen Wege, die dieser Sonnenzug zurücklegte. Unsere betreute Freundin, Luzia Mannhartsberger, sprach im Namen aller Betreuten so ergreifende und auch motivierende Worte, dass es schwer fiel so manche Träne zu unterdrücken. Nach ihrer Ansprache, war der tosende Applaus mehr als gerechtfertigt. Der neue Kommandant des MHDA, Hubertus Trauttenberg, sprach schließlich von der nahen Zukunft des MHDA, dem er alles gute wünschte und auch seine Unterstützung für die kommenden Jahre versprach.
Die Organisatoren der 50-Jahr-Feier hatten noch ein besonders „Schmankerl“ vorbereitet. Anton Kühnelt-Leddihn zeigte einen berührenden fotographischen Querschnitt aus 50 Jahren MHDA.
Segnung des M1
Abschliessend segnete der Abt des Stiftes Heiligenkreuz, Pater Gregor Henckel-Donnersmarck den neuen M 1, ab nun Teil der „Flotte“ des Bereiches Wien. (s. Artikel A. Nürnberger). Bei einem gemütlichen Empfang wurde noch lange weitergefeiert und über alte und neue Malteser-G’schichtln geplaudert. Selbstverständlich stand die traditionelle Rochus-Messe um 17.00 Uhr, die monatlich für „unsere Herrn Kranken“ in der Rochus-Kirche im 3. Wiener Gemeindebezirk gehalten wird, ganz im Zeichen dieses Jubiläums.
Alles in allem ein wunderschöner, bewegender Tag, wir freuen uns alle schon auf die Feierlichkeiten des Bundes im Juni 2007, anlässlich der offiziellen Gründung des MHDA 1957!

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