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Tiroler Malteserausflug nach Schloss Altenhof
Nach einigen Wochen Vorbereitungszeit sammelten 7 Maltis und 6 Behinderte von Telfs, Innsbruck, Jenbach und Kramsach zusammen und ab ging es am 2.9. am späteren Vormittag nach Altötting. Dort, neben der Basilika, fanden wir ein nettes Platzerl für eine kurze Rast. Die Jausenpakete wurden ausgepackt und genüsslich verzehrt. Inzwischen kam Kan. Wolfgang Renoldner, Bereichsseelsorger des MHDA, Bereich Oberösterreich und Kanonikus von Altötting. Er erzählte uns über die Entstehung des Wallfahrtsortes. Leider hatten wir nicht die Zeit, die schönen Kirchen zu besichtigen.
 Empfang durch Hausherr Norbert Graf Salburg auf Schloss Altenhof im Mühlviertel.
Nur die Magdalenen-Kirche, wo ein Malteserkreuz über dem Hochaltar darauf deutet, dass Sie eine Zeit lang dem Malteserorden gehört, wurde von uns mit einem Marienlied beehrt. Ein kurzer Besuch noch in der Gnadenkapelle und dann schnell hinein in die Autos, ein Gewitterregen prasselte nieder. Weiter ging nun die Fahrt nach Oberösterreich. Nach ca. 3 Stunden haben wir Schloss Altenhof erreicht, wo uns Norbert Salburg schon erwartete. Bei Wiener Schnitzel mit Reis und Kartoffelsalat und einem Glaschen Wein ließen wir den Tag ausklingen.

Nach einem reichlichen Frühstück am nächsten Tag, fuhren wir nach Engelhartszell zur Schiffsanlegestelle. Mit dem Dampfer auf der braunen Donau, ging es Richtung Linz. Eine Stadtbesichtigung stand auf dem Programm. Linz ist eine Industriestadt, eine aufstrebende Stadt, wo sich altes mit Neuem und Modernen verbindet. Schöne, moderne Geschäfte und Lokale rund um die Dreifaltigkeitssäule prägen das Altstadtbild.
Der Linzer Dom, ein Mariendom und größer als der Steffl in Wien, ist ein neugotischer Bau. Innen eher schmucklos, aber schöne, bunte Glasfenster, die Abschnitte aus dem Leben Marias darstellen.

Erwähnenswert auch die schöne Orgel, auf der Anton Bruckner gespielt hat. Nach so vielen Eindrücken, gönnten wir uns ein Abendessen im Renaissance-Hof im Landhaus. Gut gesättigt ging es zur Klangwolke im Donaupark. Ehrlich gesagt: Die Klangwolke hab ich mir anders vorgestellt. Von einem Klang oder einer Wolke hab ich wenig gehört oder gesehen. Aber was soll´s, solange die Leute kommen, hat es seinen Zweck erfüllt. Das Feuerwerk hat nach am Besten gefallen. Als wir in Altenhof ankamen, war die Nacht schon weit fortgeschritten. Das frühe Aufstehen blieb uns nicht erspart. Um 7.30 Uhr war in der Schlosskirche die Heilige Messe und diese zu besuchen war Pflicht. Das gute Frühstück machte uns erst richtig munter. Der Aufenthalt auf Schloss Altenhof ging leider zu Ende.
Alles eingepackt, ein letztes Gruppenfoto und es hieß Abschied nehmen. Danke dem Norbert für die Gastfreundschaft und die gute Bewirtung!
Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Stift Schlierbach, einem Zisterzienser Kloster. Dort konnten wir die wunderschöne Barock-Kirche und die 12.000 Bücher umfassende Bibliothek besichtigen, alles Juwelen besonderer Art. Eine Schule und eine Schaukäserei, beleben zusätzlich das Kloster. Nach soviel Kultur wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Klostergarten bot dafür Gelegenheit unsere Köstlichkeiten zu verzehren und den Klosterkäse zu verkosten. Die Mägen sind gefüllt, Zeit den Weg fortzusetzen. Auf der Autobahn ging es schnell voran. An einer Raststätte noch eine kurze Kaffeepause, bald haben wir Tirol erreicht.
Etwas müde, aber voll von schönen Eindrücken, sind wir zu Hause gelandet. Wie immer haben die lieben und guten Malteser-Mädchen und Burschen alles bestens geplant, organisiert und uns fürsorglich betreut und viele, viele Kilometer sicher und unfallfrei durch die Gegend gefahren.
Dafür gebührt ihnen allen ein zigtausendfaches „Vergelt´s Gott“. Dieses Wochenende hat uns wieder einmal gezeigt wie schön unser Land ist.

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