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Basar 2005: Erlös als Unterstützung für Lourdes- und Romwallfahrten
Nach einer zweijährigen Pause plante der Malteser Betreuungsdienst (MBD) für den 12. und 13. März 2005 wieder einen Bazar in der Wohnung von Janos und Angela Thierry in der Wiener Universitätsstraße. Lesungen und Zauberer hatten in den vergangenen Jahren ihren Benefizbeitrag geleistet, heuer sollten es handfeste, hübsche und brauchbare Dinge sein, deren Erlös den von uns betreuten Menschen als Unterstützung für Lourdes- bzw. Romwallfahrten zugute kommt. Schon im Herbst und Winter 2004 begann ich, als Leiterin des MBD, um Sachspenden zu bitten.
 Die Wohnungseinrichtung wurde kurzerhand zum "Basar" umfunktioniert.
Mit gutem Erfolg, wie sich letztendlich auch herausstellte. Nicht nur die Mitarbeiterinnen des MBD legten Schönes und Brauchbares zur Seite, auch die Firmen Backhausen und Lobmeyr, sowie die Parfümerien Nägele-Strubell und Douglas haben sich diesmal mit Sachspenden beteiligt. Auch zahlreiche Ordensmitglieder riefen in der Universitätsstraße an, und brachten hübsche Dinge, die ganz wesentlich zum Erfolg des heurigen Bazars beigetragen haben. Das Gästezimmer unserer Wohnung mutierte im Verlauf von einigen Wochen zum richtigen Warenlager: Bilder, Kleidung, Taschen, Schuhe, Modeschmuck, Uhren, Bücher, CDs, Porzellan und Gläser sammelten sich an. Wir konnten also beruhigt sein: Es würde für jeden Geschmack und für jede Geldbörse etwas dabei sein. Um die Vielfalt der Spenden auch optisch ansprechend zu gestalten, wurden vor dem 12. und 13. März viele Nachtstunden in die Vorbereitung investiert, die Mühe hat sich aber wirklich gelohnt: Jedes Stück hatte seinen Platz und seinen Preis bekommen. Allerdings mussten unsere Möbel aus den vorderen Räumen der Wohnung weggeräumt und einige Verkaufstische aufgestellt werden. Ohne die Hilfe meiner Mitarbeiterinnen hätten JÖnos und ich das Ganze nicht geschafft - diese Hilfe gab es aber, und wir wurden rechtzeitig, das heißt am Vorabend des 12. März, mit den Vorbereitungen fertig. Die Firma Backhausen hatte uns 32 Rollen Dekorstoffe gespendet, die Firma Lobmeyr wertvolle Gläser, die Parfümerien edle Düfte. Die Zeiteinteilung meiner MBD-Damen für den Verkauf an beiden Tagen hatte ich rechtzeitig organisiert - die Einhaltung dieser "Schichten" hat dann auch großartig funktioniert. Ein großes Lob und heißer Dank an die Mitarbeiterinnen des MBD für Pünktlichkeit und Verlässlichkeit! 400 persönliche Einladungen, die Ankündigungen des Bazars im "Kleinen Malteser Kreuz" des Hospitaldienstes, im Rundschreiben der Delegation Wien/Nô, sowie eine zusätzliche Einschaltung in der "Wiener Kirchenzeitung" (heute "Sonntag"), brachten an beiden Bazar-Tagen den erhofften Zustrom kaufwilliger Gäste. Viele kannten sich und freuten sich über das Zusammentreffen mit Freunden und Verwandten im privaten Rahmen. Auch Mitarbeiter der anderen Hilfswerke des Ordens kamen zum Bazar, ein Beweis dafür, dass unsere unterschiedlichen Tätigkeiten alle ein gemeinsames Ziel haben.
 Die Organisatorin Angela Thierry am Verkaufsstand.
Es herrschte an beiden Tagen eine äußerst fröhliche und positive Stimmung, die Mühen der Vorbereitung waren schnell vergessen. Am Abend des 13. März konnten wir endgültig aufatmen: Alles war reibungslos und gut verlaufen. Mit Hilfe unserer Söhne konnten JÖnos und ich noch am gleichen Abend unsere Möbl und Teppiche wieder dorthin bringen wo sie hin gehörten, unsere Wohnung war also bald wieder in ihrem "Normalzustand". Im Namen unserer "Herren Kranken" und im Namen des Malteser Betreuungsdienstes möchte ich an dieser Stelle allen danken, die zum Gelingen des diesjährigen Bazars so tatkräftig und hilfreich beigetragen haben!
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Angela Thierry Leiterin des Malteser Betreuungsdienstes (MBD)

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