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MHDA goes Portugal - Betreuung der Mund- und Fußmaler in Lissabon
Ende Oktobers des Vorjahres wurde die "Vollversammlung der Vereinigung der Mund und Fußmalenden Künstler in aller Welt - E.V." in Lissabon/Portugal abgehalten. Im Rahmen dessen fuhr ich gemeinsam mit zehn anderen Mitgliedern des MHDA in diese hochinteressante Stadt, um dort als Einsatzleiter (gemeinsam mit Widad Salah) die Ambulanz durchzuführen.

Eine Künstlerin und Betreuer.
Da ich schon in Madrid dabei war, war es mir eine besondere Freude diese Aufgabe auch in Lissabon übernehmen zu dürfen. Nicht nur weil die Zusammenarbeit mit Direktor Franz Moosleithner und seinen Mitarbeitern der Vereinigung so fantastisch ist, sondern, weil die Künstler so beeindruckende Menschen sind.
Unsere Aufgabengebiete waren:
- Ambulanzen im Hotel, bei der Ausstellungseröffnung und beim Ausflug
- Stellung eines Arztes der 24 Stunden auf Abruf ist
- Mithilfe und Unterstützung bei der täglichen Pflege
- Kontrolle der Busse (Befestigung der Rollstühle, Bauchgurte)
- Diverse Reparaturen, die vor Ort behebbar waren (Rollstühle)
- Und einfach alles was ein "all-round Malti" machen kann!
Es ist eine wirklich sehr weitgefächerte Ambulanz. Ein großes Lob und Dank meiner Mannschaft, die all die Aufgaben bravourös gemeistert hat!

Die Autorin versucht sich als Mundmalerin.
Die Zeit in Portugal verging wie im Flug. Die "Vollversammlung der Vereinigung der Mund und Fußmalenden Künstler in aller Welt - E.V." endete mit einem unvergesslichen Gala Abend.
Am Abreisetag war ich bemüht, mich von soviel wie möglichen Künstlern und ihren Begleiter persönlich zu verabschieden. Immer wieder wurde mir beteuert wie toll wir unsere Aufgabe gemacht haben. Es ging dabei aber nicht nur um das WAS wir gemacht haben sondern um das WIE. Viele wussten nicht, daß wir ehrenamtlich arbeiten und waren um so mehr begeistert als sie dies erfuhren!

Der Defibrillator ist überrall dabei.
Der Abschied von Direktor Franz Moosleithner und seinen Mitarbeiter war sehr rührend. Die Zusammenarbeit war, wie schon erwähnt einfach phänomenal. Von der Stadt haben wir nicht viel sehen können, dafür viel Optimismus und Freude in den Gesichtern der Künstler.

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