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Malteser aus Wien: Der Sonne hinterher ...
Am 12. Juli startete eine Gruppe Wiener Malteser mit abenteuerlustigen Betreuten einen Kurzurlaub.
Nach ungefähr zweistündiger Fahrt wurden wir in der Raststation Rosenberger herzlich empfangen und mit Kaffe und Kuchen verwöhnt. Frisch gestärkt brachten wir die letzten Kilometer hinter uns und kamen in bester Sommerstimmung im Jugend-Rot-Kreuz-Heim in Litzlberg am Attersee an. Der erste Weg war natürlich sofort zum Wasser, wo wir uns in die kühlen Fluten stürzten. Nach dem Abendessen nutzten wir das sportliche Angebot, je nach Lust und Laune spielten wir Basketball, Tennis oder Federball.
Den nächsten Tag begannen wir mit einem Gottesdienst in der Kirche in Gampern. Nach der Hl. Messe wurde uns der berühmte, holzgeschnitzte Flügelaltar vom Mesner der Kirche ausführlichst erklärt. Den Rest des Tages verbrachten wir wieder am eigenen Badeplatz, wo wir von Steffi Hasch mit einem tollen Picknick bewirtet wurden. Das Tennis-Training unter Aufsicht von "Chef-Trainer" Ursula Bezerédj-Babaczy oder das "Überlebenstraining im Wasser" nutzten fast alle, um die zugeführten Kalorien wieder mit Spaß loszuwerden. Am Abend machten wir uns auf den Weg in den Wald, um Holz zu suchen für das geplante Lagerfeuer. Nach getaner Arbeit saßen wir gemütlich am lodernden Feuer. Abwechselnd unterhielten uns unser musikalischer Betreuter Thomas Lischka auf seinem Akkordeon und Georg Zinsler auf seiner Gitarre.
Am Montag ermöglichte uns die Dampfschiff-Fahrt einen Blick von der Mitte des Sees in die herrliche Umgebung. Das Wasser war so wunderschön türkisblau, einfach unbeschreiblich beeindruckend! Anschließend fuhren wir auf den Wachtberg und ließen uns ein Eis auf der Sonnenterrasse schmecken. Wir hatten eine sehr schöne Aussicht auf den See, der uns wieder in seiner einzigartig schönen Farbe faszinierte. Nachdem wir uns gelabt und gestärkt hatten, machte Albert Stättermayer den Vorschlag, den See zu umrunden, was wirklich eine sehr gute Idee war! Denn nun lernten wir auch die anderen Ortschaften am Attersee kennen.
Am letzten Tag: Tongießen und -brennen
Der letzte Tag begann turbulent, sowohl weil wir in der Früh packen mussten, als auch auf Grund der Vorfreude auf den bevorstehenden Besuch in der Gmundner Keramik. Wir hatten eine sehr nette und professionelle Führung und verfolgten gespannt alle Arbeitsschritte, vom Tongießen bis zum Brennen in den beeindruckenden Brennöfen. Manche von uns nutzten auch die Gelegenheit, die eine oder andere Keramik zu erstehend und als kleines Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Am Heimweg wurden wir nochmals vom Rosenberger-Team köstlich bewirtete. Alle waren guter Laune, doch man sah unseren Betreuten an, dass es ihnen leid tat, schon nach Hause zu fahren. Thomas sagte zu mir: "Es war so schön, es wird mir sehr schwer fallen, mich von Euch zu verabschieden."
Ein unvergesslicher Sonderdienst
Ich war sehr gerührt und gleichzeitig sehr glücklich, dass man in so kurzer Zeit einem Menschen eine so große Freude bereiten kann. Alle schliefen im Auto und man sah ihnen ein wenig die Erschöpfung an. In Wien angekommen, warteten schon die Eltern unserer Betreuten. Alle waren uns so dankbar für diesen unvergesslichen Sonderdienst.

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