Malteser Kreuz

Altötting - Bundeswallfahrt

Animiert durch die verheißungsvollen Ankündigungen in Martin Girtlers Brief - wer wird nicht gerne wieder einmal von Alpenhornklängen geweckt? - zogen wir Tiroler Malteser, d. h. Peter, Martin, Ursula, Martha Caroline, Hansi, Anni, Brigitte, ihre Tante, Herr Gottfried und ich, gemeinsam mit Giorgio Unterlattstätter, Rudi und "Oma" Elsa Zingerle, Heini und Rosa Strickner, Maria Fritz, Herta Götsch, Marianne Steinlechner, Lotte Klotz, Reinelda Atzl und zu guter Letzt mit Martha Ulreich nach Altötting.

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Das obligate Erinnerungsfoto: Zwei Bereiche in Altötting

Dieser Wallfahrtsort - wenn ich ehrlich bin, konnte bis heute nicht restlos geklärt werden, was Altötting zum Wallfahrtsort macht - befindet sich - für alle nicht so pilgerkundigen - in Bayern. Wo genau? - Dieses Rätsel kann wohl am Besten eine Landkarte lösen!
Um endlich auf das Wesentliche - die Wallfahrt - zurück zu kommen, möchte ich gleich zu Beginn betonen, daß die Reihenfolge aus Beten - Essen - Beten - Essen - Beten - Essen bestand, wobei die letzte "Beten-Essens-Einheit" gemeinsam mit den Salzburger Maltesern stattfand.

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Aus meiner ausführlichen Aufzählung wird dem Leser/ der Leserin eindeutig ersichtlich: Es bestand ein ausgewogenes Verhältnis zwischen geistiger und weltlicher Nahrung, wobei erstere der letzteren konsequent vorangestellt wurde.

Als nicht unwesentliches Detail möchte ich auch unsere Unterkunft nicht unerwähnt wissen. Ich mein ja bloß - wie viele Nächte hat unser sonniger Giorgio denn schon unter einem Solarium mit Fernbedienung geschlafen? ...Auch andere Zimmer erfreuten sich großer Beliebtheit - für alle die nicht dabei waren, damit ihr wißt was ihr versäumt habt: Sauna bzw. Dampfbad im Zimmer oder ein Wasserbett zur Auswahl...
Wer glaubt, daß damit der Reiz dieses im bayrisch-neubarocken Stil gehaltenen Hotels erschöpft sei, irrt gewaltig: besonders ansprechend war das im ägyptischen Stil eingerichtete Zimmer, auch die "osmanischen Träumereien" dürften so manchen frommen Pilger unter uns beflügelt haben (Fliegende-Teppich-Malereien an der Wand - wer hat das schon jeden Tag?) Auch über die Nächtigung im königlich-bayrischen Himmelbett habe ich nichts Negatives gehört.

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Besichtigungen gehören auch zu Wallfahrten

Auf diese ausführliche Beschreibung der Zimmer habe ich nur deshalb so viel Wert gelegt, da wir am Abend davor ein ausgesprochen anstrengend-anregendes Martiniprogramm absolviert hatten: besinnliche bayrische Mundartdichtung auf höchstem Niveau, gepaart mit einer urtümlichen Laienschauspielerei - wie gesagt, wir haben uns unseren Schlaf verdient.

Vielen Dank an en Einsatzleiter Martin Girtler, der diese Wallfahrt hervorragend organisiert hat. Dank auch an unseren Tiroler Seelsorger Herrn Gottfried, der mit uns eine wunderschöne Messe gefeiert hat und immer Zeit für ein Gespräch fand.

  •  Margret Franckenstein

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Letztes Update dieser Seite: Mittwoch, 28. Mai 2003 um 12:44:15 Uhr
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