Malteser Kreuz

Ausflug nach Wiener Neustadt: Den Pioniergeist der Moderne erleben!

Nach der Juni-Einladung zum wunderschönen „Rosen-Traum“ in das Schloss Felling folgte Ende September eine Fahrt der Delegation Wien und NÖ des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens und ihrer Betreuten in die Welt des alten Menschheitstraumes „Fliegen können“. Der 65. Ausflug führte unter Einsatzleitung von Lothar Chizzola nach Wiener Neustadt.

MuseumAVIATICUM WRN
Die Besucher bestaunten die Dokumentation
über die „Fliegenden Frauen“ ebenso wie
die ausgestellte, legendäre Flug-Technik.

Erster Stopp: Liebfrauen-Dom

Zunächst besichtigten die Betreuten der Wiener Caritas Socialis und des Hauses Malta, die von den Malteser Ordens-Samen und Ordens-Rittern begleitet wurden, den Dom in der Wiener Neustädter Altstadt. Das
Zentrum der Habsburger Residenz unter Friedrich III. ist heute eine mit teils gotischen Bürgerhäusern geschmückte kleinstädtische Fußgängerzone. Der
Liebfrauen-Dom wurde bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts geweiht und im Laufe der nächsten beiden Jahrhunderte gotisch erweitert. Interessiert lauschten alle Teilnehmer dem Domführer, während die zwölf Apostel auf den Mittelschiffpfeilern – lebensgroß und in der Gotik prachtvoll handgeschnitzt – gütig auf die Gruppe herablächelten.
Das Flugfeld-Museum auf dem Wiener Neustädter Flughafen Ost zu finden, war für so manchen Malteser eine kleine Herausforderung. Doch bald fanden sich alle beim „Aviaticum“ ein. Der Abstecher hatte sich gelohnt: Im Mittelpunkt der „Reise durch die (eigentlich noch gar nicht so weit entfernte) Vergangenheit“ führte die Gruppe zur legendären „Ettrich Taube“, zum Pischof Autoplan (der technischen Weltsensation von 1909), zum Otto-Lilienthal-Gleiter und schließlich zum Tragschrauber WE 01, den der Kfz-Mechaniker Oskar Westermayer aus Poysbrunn 1966 baute. Dazwischen „schwebten“ Segelflugzeug-Modelle der vergangenen 50 Jahre durch die moderne Museumshalle.

Fliegende Frauen und Geschichte des Fallschirms

Die zumeist betagten Besucher bestaunten die Dokumentation über die „Fliegenden Frauen“ ebenso wie die dokumentierte Geschichte des Fallschirms. Kommentare wie „Der Gurt auf meinem Rollstuhl schaut aber genau so aus ...“ konnten aufgeschnappt und nunmehr festgehalten werden.
Die Entdeckungsreise endete im angeschlossenen Kaffeehaus, wo die „Neo-Aviaticer“ noch die letzten Strahlen einer kräftigen Herbstsonne im Freien genießen konnten.

  •  Georg Reichlin-Meldegg

Seite ausdrucken: einfach hier klicken!

 

Letztes Update dieser Seite: Dienstag, 25. November 2003 um 14:52:53 Uhr
© 2012 - Malteser Kreuz