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Irina aus Rumänien braucht unsere Hilfe
Die dreijährige Irina aus Bukarest hatte gegen Jahresende des Vorjahres plötzlich mehrere, zunächst unerklärliche Fieberanfälle. Im Spital stellte man nach längerer vergeblicher Behandlung einen Leukämieschub fest, wodurch ausgelöst ist nicht zu eruieren. Das Kind wurde anfangs auf Grippe bzw. andere Infektionskrankheiten behandelt, erst später erkannte man bei gemachten Bluttests, daß Irina an Leukämie erkrankt war.
Für das Kind in Rumänien eine tödliche Diagnose. Zwar wurden Behandlungen nach einem internationalen Behandlungsplan begonnen, allerdings mit unzureichenden Mitteln und für weitere Behandlungsschritte fehlten sowohl Medikamente als auch Geld.

Malteser begrüßen Irina nach dem Hubschraubertransport am Dach des AKH.
In ihrer Verzweiflung wandten sich die Eltern an den Botschafter des SMRO in Rumänien Franz-Alfred Hartig. Seine Suche nach einem Spender, der die Behandlungskosten von mehr als Euro 150.000 für Behandlungen in einer französischen Klinik übernehmen könnte, führte zu keinem Erfolg. Ein Gespräch mit dem MHDA, ob er nicht einen Spender namhaft machen könnte, führte zu einer raschen Lösung.
In einem rasch einberufenen Planungsstab entschieden der für Auslandseinsätze zuständige Erste Virzekommandant Anton Gatnar und der Sonderbeauftragte für Katatstrophenhilfe Martin Sturzeis, hier müsse geholfen werden. Sturzeis übernahm die Planung und Ausführung und konnte binnen weniger Stunden ein Behandlungsbett in einem der wohl bekanntesten und besten Spitäler für die pediatrische Leukämiebehandlung, nämlich im Wiener St. Anna Kinderspital sicherstellen.
Das österreichische Bundesheer ermöglichte mit seinem Hubschrauber mit intensivmedizinischer Ausstattung den Transport aus Budapest, wohin Irina mittlerweile gebracht worden war. So wurden am 26. April Irina und ihre Mutter nach Wien geflogen und am Dach des AKH von einem Malteser Rettungsteam übernommen und ins St. Anna Kinderspital gebracht.
Nach Aussagen der Ärzte in Wien hat Irina die vor wenigen Wochen noch in einem mehr als kritischen Zustand war, ausgezeichnete Heilungschancen und aus heutiger Sicht sieht es so aus, als ob das Kind auch ohne Rückenmarktstransplantation genesen könnte und nur mit „Chemotherapie“ wieder gesund werden könnte.
Mittlerweile geht es Irina viel besser, in der nächsten Ausgabe des MK werden wir versuchen, über ihren Aufenthalt in Österreich und die Heilungsfortschrtitte zu berichten. Da der MHDA die hohen Behandlungskosten sicherstellen muß, ist Koordinator Martin Sturzeis trotz einer bereits erfolgten großzügigen Einzelspende für weitere Spenden dankbar:
Spendenkonto: 1.000.999 bei der PSK (BLZ 60.000) Malteser Hospitaldienst AUSTRIA, Kennwort: IRINA

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